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FC Schalke 04: Wegen Gazprom – Sanktionen gegen Aufsichtsratsmitglied! Die Reaktion folgt prompt

Schalke und die Eurofighter: Der legendäre UEFA-Cup-Triumph 1997

In der Saison 1996/97 feierte Schalke 04 den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Wir werfen einen Blick zurück auf den Weg zum großen UEFA-Cup-Triumph.

Der Ukraine-Konflikt mit Russland erreicht nun auch den Aufsichtsrat des FC Schalke 04. In den vergangenen Tagen hatte bereits die Partnerschaft der Knappen mit Hauptsponsor Gazprom für Diskussionen gesorgt.

Nun wurde mit Matthias Warnig ein Mitglied des mächtigsten Gremiums des Vereins von Sanktionen seitens der USA betroffen. Diese Entscheidung hatte umgehend Folgen für den FC Schalke 04.

FC Schalke 04: Matthias Warnig von US-Sanktionen betroffen

Seit 2019 saß Warnig im Aufsichtsrat der Knappen. Als Vorsitzender der Geschäftsleitung der „Nord Stream 2 AG“ ist er eng mit dem S04-Hauptsponsor verbunden – und nun auch von Sanktionen betroffen, die die US-Regierung am Mittwoch aussprach.

Nachdem die deutsche Bundesregierung bereits das Genehmigungsverfahren für Nord Stream 2 ausgesetzt hatte, kündigte US-Präsident Joe Biden nun weitere Strafmaßnahmen an. Diese treffen sowohl die Betreibergesellschaft „Nord Stream 2 AG“ als auch deren Geschäftsführung und so auch Warning.

Auswirkungen auf FC Schalke 04

Wie dpa berichtet, erklärte das US-Finanzministerium, dass Geschäfte mit dem Betreiber innerhalb einer Woche beendet werden müssten. Wer sich weiterhin auf Geschäfte einlasse, könnte von den USA wegen Sanktionsverstößen belangt werden.

Wenig später gab der FC Schalke 04 bekannt, dass Warnig von seinem Amt im S04-Aufsichtsrat zurücktritt (hier alle Infos).

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Bisher hatten die USA auf solch einen Schritt aus Rücksicht auf Deutschland verzichtet. Die Strafmaßnahmen sind Teil einer Reihe von Sanktionen, die der gesamte Westen gegen Russland und dessen Präsidenten Wladimir Putin verhängt hat.

Schalke 04 äußert sich zur Gazprom-Kritik

Zuletzt sah sich der FC Schalke 04 bereits gezwungen, ein Statement bezüglich des Gazprom-Sponsorings zu veröffentlichen. „Der FC Schalke 04 wird die weitere Entwicklung beobachten“, hieß es seitens des Vereins am Dienstag. (mh)