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Katar: Kaum zu glauben – plötzlich wird DAS für die Spieler zum Problem

Die niedrigen Temperaturen in den Stadien in Katar könnten für die Spieler auf dem Platz zu Problemen werden.

WM-Quartier: So residiert die DFB-Elf in Katar

Die deutsche Fußballnationalmannschaft dürfte in ihrem WM-Quartier von den Kontroversen rund um die Weltmeisterschaft in Katar nicht viel mitbekommen. Das "Zulal Wellness Resort" liegt vergleichsweise isoliert im Norden des Landes und ist ganz auf Wellness und Fitness ausgerichtet.

Im Vorfeld der WM 2022 wurde viel über das Gastgeberland gesprochen. Nicht nur die Menschenrechtsverletzungen in Katar, sondern auch die Tatsache, dass das Turnier erstmals im Winter stattfinden wird, war vielen Fans schon vor Monaten ein Dorn im Auge.

Trotz des späten Austragungszeitpunktes im Jahr sind die Temperaturen in Katar immer noch viel zu hoch, sodass professionelles Fußballspielen nur in klimatisierten Stadien möglich ist. Diese bereiten den Spielern nun aber offenbar Probleme.

Katar: Klimaanlagen werden zum Problem

Zu dieser Jahreszeit liegen die Temperaturen in Katar zwischen 25. bis 30 Grad. Damit das Fußballspielen für die Akteure auf dem Platz trotzdem so angenehm wie möglich gestaltet wird, klimatisiert der Veranstalter die Stadion-Innenräume auf ungefähr 20 Grad runter. Laut dem brasilianischen Offensivspieler Antony sei dies aber zu kalt, weshalb er und seine Teamkollegen sich im Wüstenstaat schon erkältet haben sollen.

Der Flügelspieler meinte gegenüber „ESPN“: „Ich habe mich für einige Tage schlecht gefühlt. Es war wie eine Erkältung, Halsschmerzen. Das waren die Klima-Anlagen“. Dann ergänzt er: „Nicht nur ich, sondern auch andere Spieler hatten Husten und Halsschmerzen.“

Katar: Klimaanlagen werden auch beim DFB zum Problem

Die Temperaturen während der Weltmeisterschaft machen auch der deutschen Mannschaft zu schaffen. Auf der Abschlusspressekonferenz des DFB vor dem letzten Gruppenspiel gegen Costa Rica erklärte Hansi Flick beispielsweise, dass Kai Havertz gegen Spanien nicht wegen seiner Leistung auf dem Platz fehlte, sondern wegen einer Erkältung.


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Die Temperaturen in den Stadien will Flick aber nicht für die Erkältung seines Offensivspielers oder von sich selbst verantwortlich machen. Laut ihm kämen die Erkältungen im deutschen Team von den Klimaanlagen im Bus oder im Hotel, aber dafür sei „jeder selbst verantwortlich“. Dass die Temperaturen im Stadion selbst zu niedrig seien sollen, sei für die Mannschaft von Flick „kein Thema“ gewesen.