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BVB gegen Milan nur remis – Terzic mit klarer Ansage: „Niemand war da!“

Im Duell zwischen Borussia Dortmund und AC Mailand blieb der BVB auch am 2. Spieltag der Champions League ohne Sieg. Für Edin Terzic hatte das klare Gründe.

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Edin Terzic: Das ist die Karriere des BVB-Trainers

Edin Terzic ist Cheftrainer des BVB und vom Verein gar nicht mehr wegzudenken. Wir stellen dir seine Karriere vor.

Am 2. Spieltag der Champions League musste Borussia Dortmund gegen AC Mailand ran und hatte eine große Möglichkeit, um den verpatzten Start in die Königsklasse (0:2 bei Paris Saint-Germain) gleich wieder vergessen zu machen. Stattdessen verpasste der BVB erneut einen Sieg, die Partie endete 0:0.

Für Niclas Füllkrug war das deutlich zu wenig. „Das waren zwei verlorene Punkte“, sagte der BVB-Stürmer nach dem Remis zwischen Borussia Dortmund und Milan bei DAZN: „Wir waren eigentlich überlegen, aber manchmal nicht clever genug. Bei einigen aussichtsreichen Angriffen haben wir zu defensiv gedacht.“

BVB gegen Mailand nicht zwingend genug

Füllkrug weiter: „Ich finde, wir haben teilweise echt schönen Fußball gespielt, hatten gute Angriffe dabei. Aber in der Champions League muss sowas dann auch mal zum Tor führen.“

Sein Trainer sah es ähnlich. „Wir hatten zwar einige Möglichkeiten, aber keine zwingenden Chancen“, so Edin Terzic: „In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht mehr geschafft gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen.“


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Terzic attestierte seinen Spielern einen sehr hohen „Einsatz, Willen, Laufbereitschaft – das war alles sehr ordentlich. Aber die Durchschlagskraft im letzten Angriffsdrittel fehlte.“

BVB-Coach Terzic: „Niemand war da“

Was dem BVB-Trainer immer wieder auffiel: „Wir hatten viele Situationen, in denen wir es geschafft haben, den Ball in den gegnerischen Strafraum zu bringen – aber dann war niemand da, der den Ball verwerten konnte. Oder wir hatten dann ein paar Jungs im Strafraum, und dann kam der Ball nicht.“



Auch wenn das Unentschieden am Mittwochabend eher für die Gäste aus Italien und weniger für den BVB wie ein Punktgewinn wirkt – für Terzic steht fest: „Da ist noch alles drin. Natürlich kann man jetzt sagen: Borussia Dortmund ist in der Gruppe aktuell Letzter. Aber man muss auch sagen: Der Erste ist nur drei Punkte entfernt.“  

So sieht Füllkrug es auch. „In dieser Gruppe ist alles möglich“, meinte der Neuzugang: „Man kann in dieser Gruppe niemanden abschreiben.“