Dortmund

Bei Borussia Dortmund erklärt Favre: „Diesen Punkt müssen wir verbessern“

Bei Borussia Dortmund läuft noch nicht alles rund. Das weiß auch Lucien Favre.
Bei Borussia Dortmund läuft noch nicht alles rund. Das weiß auch Lucien Favre.
Foto: imago/Belga

Dortmund. Der Saisonstart bei Borussia Dortmund kann sich eigentlich sehen lassen. Ein Sieg in der ersten Pokalrunde, ein Sieg am ersten Gruppenspieltag und sieben Punkte aus den ersten drei Liga-Partien.

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Und dennoch: Restlos überzeugend waren die Spiele von Borussia Dortmund bisher nicht. Das sehen auch die Vereinsverantwortlichen so.

Borussia Dortmund: Lucien Favre sieht noch Luft nach oben

Lucien Favre bemängelt die fehlende Zielstrebigkeit im BVB-Angriff: „In Brügge hatten wir in der zweiten Halbzeit 67 Prozent Ballbesitz, ohne dass wir uns große Chancen erspielt haben. Das müssen wir verbessern.“

Der 60-Jährige weist aber auch darauf hin, dass es in der Champions League oder Bundesliga keine einfachen Spiele gebe. Die Erwartungshaltung, der BVB müsse Gegner wie Brügge souverän dominieren, sei überzogen. „Wir müssen auch immer berücksichtigen, dass es keine leichten Gegner gibt“, so Favre.

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Der BVB-Coach weiter: „Young Boys Bern hätte zum Beispiel 2:0 oder 3:0 gegen Manchester United führen müssen. Lyon, die Nummer 10 in Frankreich, gewinnt bei Manchester City. Neapel, die Nummer 2 in Italien, spielt 0:0 in Zagreb.“

Favre erklärt: „Das braucht alles seine Zeit. Das dauert länger als ein, zwei, drei Wochen. Wir müssen das richtige System finden. Und wir brauchen darüber hinaus auch noch ein zweites und vielleicht drittes System. Das ist heutzutage nun mal so. Wir brauchen Zeit, um herauszufinden, welche Spieler am besten zueinander passen.“

Zorc: „Verbieten niemandem mehr Torgefahr auszustrahlen“

Auch Michael Zorc weiß, dass der BVB noch viel Arbeit vor sich hat. „Ich glaube, uns war schon vor der Saison klar, als wir von einem Neustart gesprochen haben, dass wir Geduld und Zeit benötigen werden“, sagte der Sportdirektor: „Es ist doch normal, wenn du einen neuen Trainer hast und neue Spieler auf zentralen Positionen, dann braucht das seine Zeit mit den richtigen Abläufen und der nötigen Balance.“

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Zorc betont, dass es unter Favre bereits große Fortschritte gibt: „Ich bin sehr froh, dass wir sehr gute Ergebnisse erzielen und teilweise auch gut gespielt haben. Wir haben eine gute defensive Stabilität.“

Der frühere BVB-Profi weiß aber auch: „Im Spiel nach vorne können wir uns sicher verbessern. Was die Offensivspieler angeht: Da ist es keinem verboten, mehr Torgefahr auszustrahlen.“

 
 

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