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Borussia Dortmund: Kagawa, Isak, Rode und Toljan: So schlagen sich die ausgeliehenen BVB-Spieler

Borussia Dortmund hat in der Winterpause einige Spieler verliehen – so schlagen sie sich.
Borussia Dortmund hat in der Winterpause einige Spieler verliehen – so schlagen sie sich.
Foto: firo

Dortmund. In der Winterpause verließen einige Spieler Borussia Dortmund und wurden aufgrund fehlender Möglichkeiten beim BVB an andere Vereine verliehen. Doch wie ergeht es Shinji Kagawa (Besiktas Istanbul), Alexander Isak (Willem II), Jeremy Toljan (Celtic Glasgow) und Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt) bei ihren neuen Vereinen?

Shinji Kagawas Wechsel von Borussia Dortmund zu Besiktas Istanbul war ein langes Hin und Her: Erst hieß es, der Japaner und Hannover 96 seien sich bereits einig. Dann kam auch Besiktas Istanbul ins Spiel, wohin der 29-Jährige am letzten Tag vor Ende der Frist schließlich auch wechselte. Seitdem begeistert Kagawa Verantwortliche und Fans in der Türkei gleichermaßen.

Borussia Dortmund: Shinji Kagawa glänzt bei Besiktas Istanbul

Bei seinem ersten Spiel, der Partie gegen Antalyaspor, saß er zunächst auf der Bank, bevor er in der 81. Minute eingewechselt wurde und mit seinem ersten Ballkontakt zum 5:1 traf. Nur zwei Minuten später erhöhte Kagawa dann auf 6:1. Am Ende gewann Besiktas das Duell 6:2.

Und auch am vergangenen Sonntag traf Shinji Kagawa erneut: In der 90. Minute gelang ihm der 3:2-Siegtreffer gegen Konyaspor. Fünf Mal wurde er in der Süper Lig bisher eingesetzt, schoss dabei drei Tore und bereitete einen Treffer vor – der Wechsel für Shinji Kagawa hat sich gelohnt! Er ist noch bis Ende der Saison ausgeliehen.

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Alexander Isak blüht in den Niederlanden auf

Kagawa ist aber nicht der einzige, für den es seit seinem Transfer gut läuft: Alexander Isak blüht bei Willem II in den Niederlanden so richtig auf. Der Verein feierte ihn mit einem Tweet, weil er in acht Spielen bereits fünf Tore erzielte, und zwei weitere vorbereitete. Zum Vergleich: Beim BVB schoss der Schwede in 13 Pflichtspielen nur ein einziges Tor.

Im Pokal-Halbfinale gegen AZ Alkmaar wurde der 19-Jährige zum Helden, erzielte den 1:1-Ausgleich und brachte seine Mannschaft aus der Klein-Stadt Tilburg ins Elfmeterschießen, wo er ebenfalls verwandelte. Jetzt steht Willem II im Finale des niederländischen Pokals – auch dank Isak.

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Das dürfte vor allem BVB-Sportdirektor Michael Zorc erfreuen. Er erklärte: „Wir möchten Alex, den wir für ein großes Talent halten, die Möglichkeit geben, auf hohem Niveau möglichst viel Spielpraxis zu sammeln.“ In den Niederlanden hat er noch bis Ende Juni dafür Zeit.

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Sebastian Rode: Rückkehr zum Jugendverein

Auch Sebastian Rode hatte in Dortmund Probleme, sich durchzusetzen. Bei Eintracht Frankfurt, wo seine Karriere begann, scheint er jetzt endlich angekommen zu sein. Saß er beim BVB zumeist auf der Bank, hat sich der 28-Jährige in Hessen jetzt zu einem der wichtigsten Spieler etabliert und sich trotz der Konkurrenz im zentralen Mittelfeld der Eintracht einen Stammplatz gesichert.

Frankfurt würde Rode gerne endgültig zurückholen, Medienberichten zufolge sollen die Bosse bereits Gespräche führen und über eine Ablöse verhandeln.

Jeremy Toljan: Kritik nach Europa-League-Aus

Schwer hatte es unter Lucien Favre auch Jeremy Toljan. Er wechselte zu Celtic Glasgow und kommt dort häufig zum Zug. Kritisiert wurde er allerdings heftig, als Glasgow gegen Valencia aus der Europa-League ausschied: Das Hinspiel gewannen die Spanier 2:0. Im Rückspiel sah Toljan nach 26. Minuten zunächst Gelb, elf Minuten später erneut – und wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Celtic verlor das Spiel, in dem das Team mehr als die Hälfte der Zeit nur mit zehn Mann auf dem Platz stand, am Ende 1:0. Die Schotten waren anfangs überlegen, doch mit Toljans Platzverweis kam schließlich die Wende und das Aus im internationalen Wettbewerb.

Toljan ist ebenfalls noch bis Saisonende ausgeliehen.

Wie es für das Quartett nach Ende der Leihe weitergeht, ist noch in allen vier Fällen unklar.

 
 

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