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Borussia Dortmund: Ihnen gehört die Zukunft – diese BVB-Juwele stehen vor dem großen Profi-Durchbruch

Sie scharren schon mit den Hufen: Das sind die fünf Juwele, die bei Borussia Dortmund nächste Saison bei den Profis spielen könnten.

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Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

Borussia Dortmund und seine Juwele – seit Jahren eine irre Erfolgsstory. Blutjunge Talente schaffen beim BVB den Durchbruch, obendrein liefert auch die Talentschmiede immer wieder die Stars der Zukunft.

Im Sommer hoffen wieder einige Youngster aus dem BVB-Nachwuchs auf den großen Sprung zu den Profis. Doch wer ist bereit? Wer nimmt die letzte Hürde und startet in der Bundesliga durch? DER WESTEN nennt die fünf vielversprechendsten Namen für die nächste Saison.

Nnamdi Collins

Er gilt als eins der heißesten Eisen im BVB-Nachwuchs: Zwei Jahre lang begeisterte Nnamdi Collins in der A-Jugend, wurde 2022 Deutscher U19-Meister und führte sie jetzt als Kapitän bis ins Endspiel. In der Youth League bewies der Innenverteidiger seine internationale Klasse, in acht Einsätzen für die U23, dass ihn auch der harte Herren-Fußball nicht aufhalten kann.

Als 2004er Jahrgang ist seine Jugendzeit jetzt vorbei. Zur nächsten Saison wird der deutsche U-Nationalspieler fester Bestandteil des Dortmunder Drittliga-Kaders. Aber Collins will mehr. „Schnellstmöglich“, stellte der 19-Jährige jüngst klar, will er bei den Profis angreifen. Erste Einsätze könnten sich bald anbahnen. Die BVB-Innenverteidigung ist mit Niklas Süle, Nico Schlotterbeck (und Mats Hummels?) zwar auch nächste Saison hochkarätig besetzt – doch mit seinem rekordverdächtigen Speed bringt er einen Vorteil mit.

Raphael Guerreiro und sein Nachfolger (?) Tom Rothe. Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Tom Rothe

Ihm soll die Zukunft auf Dortmunds linker Seite gehören. Tom Rothe bewies seine Klasse bereits in Bundesliga und Champions League. Sieben Profi-Einsätze hat er mit 18 Jahren bereits in der Vita. Verletzungspech warf ihn dieses Jahr allerdings etwas zurück. Edin Terzic ist sich trotzdem absolut sicher: „Er bringt nicht nur physisch, sondern auch mental alle Voraussetzungen für den Profifußball mit.“

Noch liegt laut Terzic „eine Menge Arbeit vor ihm“, doch schon nächste Saison dürfte er regelmäßig im Profikader stehen. Der Nachfolger von BVB-Star Raphael Guerreiro, er soll aus den eigenen Reihen kommen. Heißt er Tom Rothe oder etwa doch…

Prince Aning

Das Juwel kam im vergangenen Sommer aus der berüchtigten Schmiede von Ajax Amsterdam. Mit 19 Jahren dürfte Prince Aning noch A-Jugend spielen, gehört aber längst fest zum U23-Kader in der 3. Liga. Im November begleitete er die Profis auf Asienreise, hinterließ dort einen guten Eindruck. Der erste Profi-Kontakt soll nicht der letzte bleiben.

Mit Rothe duelliert er sich um den U23-Stammplatz als Linksverteidiger – beide haben das Ziel Profi-Kader bei Borussia Dortmund fest vor Augen. Aktuell scheint sein Konkurrent die Nase vorn zu haben, doch sein ausgeprägter Drang nach vorn könnte dem Niederländer einen entscheidenden Vorteil einbringen.

Julian Rijkhoff

Die BVB-Fans scharren schon mit den Hufen. Geht es nach ihnen, ist Julian Rijkhoff der nächste Stürmerstar von Borussia Dortmund. Stinksauer war Ajax Amsterdam, als der BVB ihm sein Juwel wegschnappte. Inzwischen weiß jeder warum. Der Niederländer, Jahrgang 2005, geht in Dortmund ab wie eine Rakete, schoss in seinen beiden U19-Saisons sagenhafte 53 Tore in 64 Spielen und wurde dieses Jahr zum dritten Mal in Folge Torschützenkönig seiner Liga.

Intern wird er als legitimer Nachfolger von Marco Reus gehandelt – verblüffend ähnlich sind ihre Spiel- und Denkweisen. Die Physis bleibt aber sein Manko. „Dort sehe ich ihn noch nicht bei den Senioren“, sagt U19-Coach Mike Tullberg ehrlich. Auch nächste Saison dürfte Rijkhoff noch A-Jugend spielen. Will er aber nicht. Er drängt auf den Profi-Sprung. Sebastian Kehl versprach bereits: „Wir werden uns im Sommer zusammensetzen.“

Paris Brunner

Der nächste Youssoufa Moukoko – das ist mal ein Rucksack für einen 17-Jährigen. Aber Paris Brunner kann damit umgehen. Das Sturmjuwel verfügt über ein riesiges Selbstbewusstsein und zeigt wöchentlich auf dem grünen Rasen, dass das auch gerechtfertigt ist.

Paris Brunner legt bei Borussia Dortmund eine irre Entwicklung hin. Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Diese Saison war er eigentlich für die U17-Bundesliga eingeplant. Doch die war für ihn schlicht keine Herausforderung. Nach 14 (!!!) Toren in den ersten vier Spielen ging es ruckzuck eine Stufe höher. Sonst hätte Moukokos Rekord (46 Saisontore) wohl gehörig gewackelt.


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Seither ist er Stammspieler in der U19, auch wenn die Trefferquote unter dem vorgezogenen Sprung ein wenig litt. Natürlich ist Paris Brunner nächstes Jahr noch nicht fest bei den Profis eingeplant, sondern wird weiter A-Jugend spielen. Geht seine kometenhafte Entwicklung so weiter, ist aber klar wie Kloßbrühe, wer der nächste Teenager ist, der vor der Südtribüne jubelt.