Borussia Dortmund: Verletztenmisere beim BVB – könnte das die Chance für IHN sein?

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat im Jahr 2020 eine Mannschaft, die in der Bundesliga ganz oben mitspielen kann. Eines der Wunderkinder ist der norwegische Shootingstar Erling Haaland. Der erst 20-jährige Stürmer wechselte im Januar 2020 für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum BVB. Heute soll er um die 80 Millionen Euro wert sein.

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Die Länderspielpause endete für zwei Profis von Borussia Dortmund mit einer Verletzung. US-Nationalspieler Giovanni Reyna laboriert an einer Zerrung im rechten Oberschenkel und Belgien-Star Thomas Meunier kehrte ebenfalls aufgrund muskulären Problemen bereits früh nach Dortmund zurück.

Da Reyna das Topspiel von Borussia Dortmund am Samstag (11. September) gegen Bayer Leverkusen verpassen wird, ist das die Chance für einen BVB-Profi, der unter Marco Rose noch nicht so viel Spielzeit bekam.

Borussia Dortmund: Könnte ER von der Verletzenmisere profitieren?

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Leverkusen könnte Julian Brandt mal wieder eine Bewährungschance in der BVB-Startelf erhalten.

Durch Reynas Ausfall ist im Mittelfeld auf der Acht ein Platz frei. Die vielleicht optimale Besetzung dafür wäre Brandt. Es wäre auch gleichzeitig der erste Startelf-Einsatz für den 25-Jährigen in dieser Saison.

Aber nicht nur das: Brandt könnte sich somit auch unter Beweis stellen und für die kommenden Aufgaben zeigen, dass er sich nicht mit einem Bankplatz zufrieden gibt. Schließlich wird Reyna die nächsten Partien aufgrund einer Muskelverletzung verpassen, wie Marco Rose am Donnerstag auf der Pressekonferenz bekanntgab.

Enttäuschende zwei Jahre von der BVB-Hoffnung

„Er ist gut drauf, hat eine hervorragende Vorbereitung gespielt und musste dann für 14 Tage in Quarantäne“, erklärte Rose die bisherige Lage um Brandt.Und äußerte im Anschluss, was nun auf den Mittelfeldspieler zukommt.

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„Er hat jetzt zwei Trainingswochen und Spieleinsätze in den Beinen. Dementsprechend wünschen wir uns einfach, dass Jule einer sein kann, der für Gio einspringt und seine Form aus der Vorbereitung bestätigt“, so der 44-Jährige, der im Deutschen „einen hervorragenden Fußballer“ sieht.

Brandt kam 2019 für 25 Millionen Euro aus Leverkusen und konnte in diesen zwei Jahren bislang seiner Ablösesumme nicht gerecht werden. Die Hoffnung ist daher groß, dass der Mittelfeldspieler unter Rose endlich sein Potenzial entfalten könnte. In der Vorbereitung zeigte der gebürtige Bremer vielversprechende Ansätze, ehe er von einer Corona-Infektion ausgebremst wurde und zwei Wochen lang in Isolation musste.

Sportdirektor Michael Zorc sieht Brandt auf dem richtigen Weg und lobte ihn gegenüber dem „Kicker“. „Er wirkt bislang sehr griffig und hatte eine ordentliche Vorbereitung gespielt, bevor er durch die Corona-Infektion zurückgeworfen wurde. Auch zuletzt hat er gut trainiert.“ Brandt habe „riesiges Potenzial und dieses Potenzial möchten wir alle auf dem Platz sehen“. Ob er es dann am Samstag gegen seinen Ex-Klub zeigen? (oa)