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Borussia Dortmund: Erlösung naht! Unglaublich, wie lange der BVB DARAUF warten musste

BVB-Trainer Edin Terzic wird den Jahreswechsel herbeisehnen. Der Grund: Das Verletztenlazarett der Borussen lichtet sich.

© IMAGO / Laci Perenyi

Terzic über Moukoko: "Ganz großes Vertrauen in seine Fähigkeiten"

BVB-Trainer Edin Terzic freut sich im Champions-League-Achtelfinale auf das Wiedersehen mit den beiden Ex-Dortmundern Pierre-Emerick Aubameyang und Christian Pulisic. Top-Talent Youssoufa Moukoko bescheinigte der Coach vor dem Bundesliga-Spiel beim VfL Wolfsburg eine exzellente Entwicklung.

Wenn Edin Terzic mit seiner Mannschaft kurz nach dem Jahreswechsel den Trainingsbetrieb wiederaufnimmt, kann der BVB-Coach aller Wahrscheinlichkeit nach wieder auf den nahezu kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Marco Reus und Sebastien Haller dürften, vom Stammpersonal der Schwarzgelben, den Trainingsauftakt noch verpassen.

Dass ein Trainer von Borussia Dortmund auf den nahezu gesamten Kader zurückgreifen kann, ist dabei schon eine Weile her. Immer wieder machten Verletzungen den Trainern des BVB ein Strich durch die Rechnung, wenn es um den Plan geht, die beste Elf auf den Platz zu schicken. Nun naht der Moment, indem Terzic wieder alle Stammkräfte zur Verfügung hat. Doch wann war das eigentlich zum letzten Mal der Fall und wie sieht die Verletztensituation des Klubs aktuell aus?

Borussia Dortmund: Terzic kann aus dem Vollen schöpfen

Am 22. Januar startet der BVB mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg in die Bundesliga-Rückrunde. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass Edin Terzic dann, stand jetzt, wieder auf nahezu alle Stammspieler zurückgreifen kann. Lediglich Sebastien Haller wird den Borussen dann noch nicht zur Verfügung stehen. Das letzte Mal, dass ein BVB-Coach auf das gesamte Stammpersonal zurückgreifen konnte, war vor etwas mehr als einem Jahr.

Die Fans der Dortmunder werden sich erinnern, denn am 18. Januar 2021 sind die Borussen mit einer 1:2 Niederlage gegen den FC St. Pauli aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Dieses Spiel war das letzte, indem mit Marco Rose der damalige Übungsleiter der Schwarzgelben auf keinen Stammspieler verzichten musste. Kobel, Guerreiro, Hummels, Akanji, Meunier, Bellingham, Witsel, Brandt, Hazard, Reus und Haaland standen alle auf dem Platz. Malen, Wolf und Moukoko saßen auf der Bank. Lediglich Giovanni Reyna fehlte im Kader des BVB, doch ob er wirklich zum absoluten Stammpersonal gezählt hätte, ist fraglich. Nun wird Edin Terzic zum ersten Mal in seiner zweiten Amtszeit beim BVB dieses Privileg zuteilwerden, sofern sich am Gesundheitszustand der Profis nichts mehr verändert. Das alles genau ein Jahr und vier Tage, nachdem zuletzt alle Stammspieler mit am Bord waren.  

Borussia Dortmund: Verletzungen sind ein Problem

In der vergangenen Saison hatte der BVB so viel mit Verletzungen zu kämpfen wie kein anderer Verein. Laut „fussballverletzungen.com“ fielen die Spieler der Dortmunder in der letzten Saison insgesamt 2935 Tage aus. Im Durchschnitt macht das somit eine Ausfallzeit von 86,32 Tagen pro Spieler. Damit liegen die Borussen mit deutlichem Abstand auf dem letzten Platz in dieser Statistik. Der VfB Stuttgart auf Platz 17 musste insgesamt 2490 Tage auf seine verletzten Stars verzichten.  


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In dieser Saison haben die verletzten Spieler beim BVB schon alle zusammen 96 Spiele verpasst. Die gesamte Ausfallzeit der insgesamt 19 Akteure, die in dieser Spielzeit Verletzungen erlitten haben, liegt derzeit bei genau 1002 Tagen (Stand: 21. Dezember 2022). Zieht man die Fehlzeit von Sebastien Haller ab, fehlten 18 Profis insgesamt 846 Tage. 13 von diesen gehörten dabei zumindest in den Kreis der Spieler, die sich berechtigte Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz hätten machen dürfen. Der ganz große sportliche Wunsch von Edin Terzic zum Jahreswechsel dürfte also ein endlich restlos fitter Kader sein.