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Großer Aufruhr in NRW-Zoo – Feuerwehr muss mit schwerem Gerät anrücken

Was war denn da kürzlich in einem NRW-Zoo los? Plötzlich musste die Feuerwehr mit schwerem Gerät anrücken.

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Das sind die fünf größten Zoos in NRW

NRW ist das Bundesland mit den meisten Zoos. Doch welche Tierparks haben die größte Fläche? Das zeigen wir euch in diesem Video.

Nanu, was ging denn in einem Zoo in NRW kürzlich ab? Besucher trauten ihren Augen kaum, als plötzlich die Feuerwehr im großen Einsatzwagen anrollte. Doch dahinter steckte eine wichtige Aktion.

Denn ausgerechnet im Areal der Wildvögel machten die Einsatzkräfte Halt. Hier machten mehrere Tierbabys den Einsatz der Feuerwehr im NRW-Zoo unerlässlich. Was dahinter steckte, erfährst du hier.

Zoo in NRW lässt Feuerwehr anrücken

Zum ersten Mal wurden im Zoo Wuppertal kürzlich die Graureiher-Küken beringt, wie die Mitarbeiter am späten Mittwochabend (24. April) mitteilten. Dazu war auch der Einsatz der Feuerwehr Wuppertal und eines erfahrenen Vogelbringers notwendig. Denn dieser musste erst mal in die schwindelerregenden Höhen kommen, in denen die Vogel-Babys leben.

+++ Zoo in NRW: Mitarbeiter machen irren Fund im Gehege – sie haben nur einen Appell +++

Hoch oben in den Baumkronen sind die Nester der Tiere zu finden. Die Vogel-Kolonie hat sich im Wildvögel-Areal des NRW-Zoos angesiedelt und zieht hier jedes Jahr im Frühjahr seinen Nachwuchs auf. Zuletzt wurden hier 25 bewohnte Graureiher-Nester gezählt, rund um das Vogelhaus konnten die Pfleger neun besetzte Nester zählen.

In einem Nest offenbart sich Schreckliches

Um ihre Ringe zu erhalten, wurde der Vogel-Nachwuchs einzeln aus den Nestern gehoben und am Boden beringt. Anschließend wurden sie zurück in ihre Nester gebracht. Bei zwei Küken entpuppte sich allerdings Erschreckendes. „Zwei der gefangenen Küken waren deutlich kleiner als ihre Geschwister und in einem schlechten Allgemeinzustand, sodass sie in eine Auffangstation gebracht wurden.“



Durch die Ringe soll der NRW-Zoo Einblicke in das Leben der Graureiher erhalten. „Wie alt werden sie, wie weit fliegen sie und wo halten sie sich regelmäßig auf?“ Das alles werden die Tierpfleger so künftig erfahren.