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Drama in NRW-Zoo: Tier-Baby tot im Gehege gefunden – Pfleger weinen bittere Tränen

Gerade erst auf der Welt und schon hat das Tier-Baby im Zoo Wuppertal (NRW) diese wieder verlassen. Die Besucher und Pfleger trauern.

© dpa

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NRW ist das Bundesland mit den meisten Zoos. Doch welche Tierparks haben die größte Fläche? Das zeigen wir euch in diesem Video.

Todes-Drama in einem NRW-Zoo! Besucher und Pfleger sind gleichermaßen niedergeschlagen, denn ein gerade frisch geschlüpftes Junges ist gestorben.

Der Grüne Zoo Wuppertal ist am Boden zerstört: „Aralandias erstes Hyazinth-Ara-Küken lebt nicht mehr“. Das Küken war gerade erst am 15. Januar geschlüpft und die Tierpfleger gleich vollkommen aus dem Häuschen – schließlich war es der erste Nachwuchs bei den Aras (DER WESTEN berichtete).

Zoo in NRW betrübt – erstes Ara-Küken gestorben

„Die Freude war groß, als wir Anfang Januar zwei Eier entdeckten und kurz darauf das erste leise Krächzen des geschlüpften Kükens zu hören war“, freute sich der Zoo noch kürzlich. Weil man die Tiere bei der Aufzucht nicht stören wollte, ließen die Pfleger die Tiere zunächst lieber in Ruhe. Doch nur wenige Tage später hörten sie nichts mehr.


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Ein Blick in den Nistkasten bestätigte den bösen Verdacht: Das Jungtier war bereits tot. Ein Schock – für den Zoo und für die Besucher, die den Kleinen bisher noch nicht einmal zu Gesicht bekamen. Nun wird es gar nicht mehr dazu kommen.

Küken war verhungert

Der Jungvogel wurde bereits pathologisch untersucht. Demnach dürfte der arme Kleine verhungert sein. „Bei der Nachzucht von Hyazinth-Aras ist dies nicht ungewöhnlich, insbesondere wenn es sich um die erste Brut handelt“, erklärt der Zoo. Traurig, aber so etwas passiert nun mal. Das unerfahrene Paar muss erst noch Erfahrung in der Aufzucht sammeln. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

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„Trotz des Verlustes des Kükens ist diese erste Brut ein großer Erfolg. Wir sind stolz, dass sich zum ersten Mal ein Paar in der großen Freiflugvoliere Aralandia gefunden hat, Eier legte, ein natürliches Brutverhalten zeigte, ein Ei auch befruchtet war und nach erfolgreicher Brut sogar ein Küken schlüpfte. Die ersten Schritte für eine erfolgreiche Nachzucht sind somit gemacht.“


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Der Zoo will die Jungtiere jedoch nicht per Hand aufziehen, um ihr Überleben zu sichern. Das hat einen wichtigen Hintergrund. Nicht nur sollen die Tiere unter möglichst natürlichen Bedingungen aufwachsen, es sei zudem bekannt, dass handaufgezogene Papageien Probleme bei der Partnersuche und der Aufzucht der eigenen Kinder hätten. So würde nur ein Teufelskreis hervorgerufen.