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Wetter in NRW: Jetzt passiert es! Irres Himmels-Spektakel bahnt sich an

Das Wetter in NRW beschert uns bald einen klaren Nachthimmel – und damit besten Blick auf ein spektakuläres Phänomen!

u00a9 imago images/blickwinkel

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

Die Bäume werden grüner, die Temperaturen werden wärmer und die Tage werden länger – schon jetzt lässt das Wetter in NRW bei einigen Menschen Sommergefühle aufkommen. Den Abend auf dem Balkon oder im Garten mit einem erfrischenden Getränk in der Hand ausklingen lassen – warum denn nicht?

Wenn das Wetter in NRW dann sogar noch so weit mitspielt, dass man einen wolkenfreien Blick auf den Nachthimmel genießen kann, dann wartet Anfang Mai ein wahres Himmelsspektakel auf interessierte Beobachter. Die müssen dafür aber früh aufstehen!

Wetter in NRW: Sternschnuppen-Spektakel steht bevor

Am Montag (6. Mai) ist es soweit – dann erreichen die Aquariiden ihren Höhepunkt! Moment… die was?

Bei den Aquariiden handelt es sich um einen Sternschnuppen-Strom, dessen Ursprung wohl im Sternbild Wassermann liegt. Die Sternschnuppen können mehrmals im Jahr auftreten – die kommende Variante Anfang Mai wird „Eta-Aquariiden“ genannt.

Es handelt sich um abgesplitterte Bruchstücke des Halleyschen Kometen – einer der bekanntesten Kometen, der durchschnittlich alle 75 Jahre am Nachthimmel zu sehen ist. 1986 kam er zuletzt in Erdnähe, 2061 rechnet man mit dem nächsten Comeback.


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Die Aquariiden sind jedoch regelmäßiger zu sehen – und auch in der Nacht von Sonntag (5. Mai) auf Montag (6. Mai) sind sie wieder am Nachthimmel zu sehen, wenn sie mit rund 65 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eindringen und dort verglühen! Auch von NRW aus kann man das Spektakel mitverfolgen!

Aquariiden beobachten: Das musst du wissen

Um das zu beobachten, musst du aber früh aufstehen: Den Höhepunkt erreicht der Auqariiden-Strom gegen 3 Uhr morgens – dann sollen jedoch rund 60 Sternschnuppen pro Stunde auftreten.

Doch Uwe Pilz von der „Vereinigung der Sternfreunde“ in Südhessen weist darauf, dass das Licht der Aquariiden nicht allzu stark sei – von einem dunklen Standort aus kann man von deutschem Boden womöglich 10 bis 15 Sternschnuppen pro Stunde beobachten.

(mit dpa)