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Wetter in NRW: Experte mit heftiger Prognose – „Schneewalze“ ist im Anmarsch

Beschert uns das Wetter in NRW jetzt doch noch den lang erwarteten Schnee? Ein Experte sieht da eine „Schneewalze“ auf uns zukommen.

© IMAGO / Maximilian Koch

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

„Eine Schneefront einmal quer über Deutschland – das ist der Traum eines jeden Winterfreunds“, verkündet Meteorologe Dominik Jung. Doch in den letzten Wochen zeigt sich das Wetter in NRW alles andere als winterlich. Stattdessen ist es stürmisch, nass und so lau wie an einem durchschnittlichen Herbsttag.

Jetzt könnte jedoch die lang ersehnte „Schneewalze“ das Wetter in NRW aufmischen. Erste Prognose verheißen für Schnee-Fans Gutes.

Wetter in NRW: „Schneewalze“ kommt Mitte Januar

„Das Herz eines jeden Winterfreundes schlägt momentan höher“, sagt Jung mit Blick auf die aktuelle Wetterkarte. Ab Mittwoch, den 18. Januar, könnte es Schnee bis in tiefe Lagen geben. Mit kräftigen Schneeschauern und möglichen Schneeverwehungen dürfte es dann am Donnerstag weitergehen. Am Freitag gäbe es das kalte Weiß dann nur noch ab 300 bis 400 Metern aufwärts. „Da käme einiges vom Himmel runter“, vermutet der Experte.

15 bis 25 Zentimeter Neuschnee im westdeutschen Mittelgebirge – „fast schon zu schön, um wahr zu sein.“ Vor allem für den Wintersport wäre das eine gute Neuigkeit – auch wenn die Weihnachtsferien in NRW nun vorbei sind. Andere Modelle sehen allerdings eher Hochwasser und Sturm voraus bei milden Temperaturen. Da heißt es nur abwarten, was das Wetter bringt.

„Wochenende fällt ins Wassser“

Feucht und ungemütlich geht es auch diese Woche weiter. Für den Mittwoch warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Graupelgewittern und Dauerregen vom späten Nachmittag bis zum Wochenende. Insbesondere in der Nordeifel und im Bergischen Land könnte es der Dauerregen auf 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter bringen. Dabei bleibt es bei acht bis elf Grad ähnlich wie die Tage zuvor. Weiterhin begleiten uns starke Böen. In der Nacht kühlt es nur gering auf vier bis sechs Grad ab, im Bergland bis auf null. Dort stürmt es zum Teil heftig.

Am Donnerstag breitet sich erneut Regen über das Land aus. Sieben bis zehn Grad und drei bis sechs im Bergland bei teils stürmischen Böen – der Donnerstag ist quasi eine Kopie vom Mittwoch und Dienstag. In der Nacht wärmt es sich auf zwei Grad mehr auf. Das dürfte bei dem Wind aber kaum zu spüren sein.


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Wechselhaftes Wetter mit Schauern und vereinzelten Gewittern beschert uns auch der Freitag. Der DWD erwartet maximal elf Grad und auch der frische bis stürmische Südwest- und Westwind lässt nicht locker. Nachts dann wieder vier bis sieben Grad und um die ein Grad in höheren Lagen. Selbst Experte Jung hat danach keine guten Aussichten zu verkünden. „Das Wochenende fällt sprichwörtlich ins Wasser“, sagt er in einem YouTube-Video von „wetter.net“.