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Wetter in NRW: Jetzt doch? Experte baff – „Winter formiert sich!“

Das Wetter in NRW hatte zuletzt viel Wind und Regen zu verzeichnen. Doch womöglich steht jetzt doch der Winter-Einbruch bevor!

Wetter in NRW
u00a9 IMAGO/ITAR-TASS

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

Ojemine, der Winter naht – jetzt also doch? Der Oktober neigt sich dem Ende zu, es wird dunkler, es wird kälter, der Herbst regiert unsere Herzen. Von Wintereinbruch noch keine Spur, auch die Prognosen für das Wetter in NRW sind bis Mitte November eher mild. Es sollte eher stürmisch und windig werden. Dazu besteht die Gefahr von Starkregen und daraus resultierend sogar Hochwassergefahr (DER WESTEN berichtete hier).

Doch ist das alles nur noch Makulatur? Denn plötzlich zeigen sich selbst hartgesottene Experten für das Wetter in NRW baff. Kommt der Winter doch früher als gedacht? Und vor allem mit der Brechstange durch die Vordertür? Gar nicht mal so unwahrscheinlich wie noch vor einigen Tagen gedacht!

Wetter in NRW: Jetzt doch? Experte baff

Diplom-Meteorologe Dominik Jung warnt bereits, sagt klar: „Der Winter formiert sich langsam in Richtung Russland. Wir sehen schon Temperaturen von minus zehn Grad. Dazu noch Nachttemperaturen von bis zu minus 25 Grad. Und auch in Richtung Grönland gibt es große Kälte von bis zu minus 30 Grad. Aber mittendrin noch milde Luftmassen bei uns in Mitteleuropa. Noch immer ist es etwas zu warm für diese Jahreszeit.“

Auch wenn so langsam die Kaltluftmassen in Richtung Mitteleuropa stoßen, ist die Eiseskälte noch etwas weiter von uns weg. Jung beruhigt erstmal: „Die nächsten zehn bis 14 Tage werden wohl noch relativ mild sein. Immer wieder kommen vom Atlantik milde Luftmassen zu uns nach Deutschland. Die bringen viel Regen. Und weiterhin Hochwasser- und Orkanpotenzial.“

„Winter formiert sich!“

Die nächsten Tage wird NRW von viel Regen heimgesucht, prognostiziert der Experte. „Die Temperaturen sind mild, aber es kommt viel Regenmasse runter. Bis Montag (30. Oktober) soll es so weitergehen. Den Westen und Südwesten trifft es am heftigsten.“ Und auch die Wind- und Sturmlage wird nochmal Fahrt aufnehmen – im wahrsten Sinne des Wortes! „Sehr spannend“, sagt Jung dazu. „Am Wochenende gibt es kräftige Böen, an den Küsten sogar gefährliche. Es geht ziemlich ruppig in den nächsten Tagen weiter. Die typische Westwetterlage hat uns in Deutschland fest im Griff.“


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Anfang November ist zumindest kein Wintereinbruch zu erwarten. „Es wird vielleicht ein bißchen kühler bei maximal acht, neun Grad an Tageshöchsttemperaturen. Aber ein Wintereinbruch ist Anfang November nicht zu erwarten. Dafür aber richtig viel Niederschlag! Es kommt richtig viel runter!“ Also, Regenschirme weiterhin griffbereit haben und die Winterjacke vielleicht noch eine Weile im Kleiderschrank lassen…