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Ukraine-Flüchtlinge in NRW: Warum sie ihre Haustiere hier vor ganz neue Probleme stellt

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Recklinghausen. 

Durch den schreckliche Krieg in der Ukraine sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Viele Flüchtlinge kommen dann auch nach NRW. Die Stadt Recklinghausen weist jetzt auf ein Problem hin, welches Ukrainern mit Haustieren betrifft.

Fast 200 Flüchtlinge aus der Ukraine haben bereits den Weg nach Recklinghausen (NRW) gefunden. Viele von ihnen sind bei Bekannten oder Verwandten untergebracht. Mittlerweile haben sich aber auch einige von ihnen in einer der Flüchtlingsunterkünfte der Stadt eingefunden.

Ukraine-Flüchtlinge in NRW heben jetzt DIESES Problem

Doch für geflohene Haustierbesitzer tut sich ein neues Problem auf: Wohin mit dem geliebten Vierbeiner? In einer Sammelunterkunft gestaltet sich die Haltung von Hund, Katze und Co. äußerst schwierig.

Deswegen sucht die Stadt Recklinghausen jetzt aktiv nach Anbietern von Wohnungen, die auch dazu bereit sind, Flüchtlinge mit Haustieren aufzunehmen.

Ukraine-Flüchtlinge in NRW: Stadt Recklinghausen auf der Suche nach Hilfe für Haustierbesitzer

„Hilfreich könnte es auch sein, wenn sich Recklinghäuserinnen oder Recklinghäuser bereit erklären, eine Patenschaft für ein Tier zu übernehmen, bis sich eine Lösung zur gemeinsamen Unterbringung von Besitzern und Haustieren gefunden hat“, erklärt Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders.

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Anbieter von Wohnungen oder Bürger, die bereit sind, eine Tierpatenschaft zu übernehmen, können sich direkt bei der Koordinierungsstelle der Stadtverwaltung melden

  • Ansprechpartner: André Fechner
  • Telefonnummer: 02361/50-1123
  • E-Mail: Andre.Fechner@recklinghausen.de

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Doch nicht nur die Stadt Recklinghausen hat das Haustier-Problem. Wie „wa.de“ schreibt, seien Dr. Ralf Unna, Tierarzt und Vizepräsident des Landestierschutzverbandes NRW, aus dem Bundesland erste Fälle bekannt, in denen das Tier nicht mit in die Unterkunft durfte.

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