NRW: Schwerverbrecher aus Gefängnis verschwunden – Polizei gelingt Festnahme

NRW: Der Straftäter kehrte nicht in die JVA Werl zurück. (Symbolbild)
NRW: Der Straftäter kehrte nicht in die JVA Werl zurück. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Hans Blossey

Werl. In NRW war ein Schwerverbrecher nach seinem Freigang nicht ins Gefängnis zurückgekehrt.

Die Polizei fahndete nun nach dem Mann und warnte die Bevölkerung von NRW. Einen Tag später gelang der Polizei die Festnahme des Mannes.

NRW: Schwerverbrecher aus Gefängnis verschwunden

Am vergangenen Freitag hatte der in Werl einsitzende Strafgefangene Manfred Wilhelm R. Ausgang aus der Justizvollzugsanstalt. Allerdings meldete er sich nicht wie eigentlich festgelegt um 15.30 Uhr zurück.

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Weitere Infos zu NRW:

  • Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Es umfasst eine Fläche von 34.098 Quadratkilometern
  • Die Landeshauptstadt ist Düsseldorf
  • Aktuell ist Armin Laschet der Ministerpräsident von NRW

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Der von Betäubungsmitteln abhängige 68-Jährige kehrte nicht in die Justizvollzugsanstalt zurück. Die Polizei suchte deshalb nach dem entwichenen Strafgefangenen.

NRW: Polizei gelingt Festnahme

In ihrer Fahndung beschrieb die Polizei Soest den entflohenen Mann wie folgt:

  • 178 Zentimeter groß
  • kurze weißgraue Haare
  • dunkle Augen
  • dickliche Statur

Zum Zeitpunkt des Verlassens der JVA trug er eine schwarze Lederjacke über einem schwarzen T-Shirt, dazu dunkelblaue Jeans und dunkle Schuhe. Außerdem hat der 68-Jährige auch einige Tattoos am linken Arm: betende Hände, einen Skorpion und einen Anker.

Die Polizei warnte davor, den Mann anzusprechen. Es bestehe allerdings auch die Möglichkeit eines medizinischen Notfalls – da der 68-Jährige „gesundheitlich angeschlagen“ sei. „Der entwichene Strafgefangene wirkt schwächlich und angeschlagen“, so die Fahnder. Sie warnen dennoch: „Beim Antreffen kein Herantreten an die Person“.

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Manfred R. war 1979 an zwei Tötungsdelikten beteiligt und zuletzt wegen schweren Raubs und Freiheitsberaubung verurteilt worden. Seit 2016 war er in der Sicherungsverwahrung in Werl.

Am Dienstag gelang der Polizei gegen 9.20 Uhr die Festnahme des Flüchtigen. Im Rahmen intensiver Fahndungsmaßnahmen wurde der Flüchtige durch Polizeibeamte in Düsseldorf erkannt. Nach Ansprache nannte er seinen Namen und er konnte ohne Gegenwehr festgenommen werden. Augenscheinlich stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Aktuell und in den nächsten Tagen wird geprüft, ob durch den Flüchtigen in der Zwischenzeit Straftaten begangen wurden. (gb)