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NRW: Azubi geht mit Axt auf Kollegen los – U-Haft!

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Brutaler Axt-Angriff in NRW!

Ein Azubi (18) aus Dorsten (NRW) ist am Montagmorgen mit einer Axt auf seine Arbeitskollegen losgegangen, hat einen von ihnen (33) schwer verletzt. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft ist der junge Mann zunächst regulär gegen 9 Uhr auf seinem Arbeitsplatz in einem Autohaus in Raesfeld (Kreis Borken, NRW) erschienen.

NRW: Azubi geht zur Arbeit – plötzlich greift er seine Kollegen mit einer Axt an

Doch einige Zeit später hat er völlig unvermittelt seine Kollegen mit einer Axt attackiert. Laut Oberstaatsanwalt Dirk Ollech soll er mit der Axt auf den Rücken eines Kollegen eingeschlagen haben.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Einen zweiten Axthieb konnte das Opfer noch abwehren. Nicht auszudenken, wenn auch dieser Schlag gesessen hätte. Im Anschluss konnte der Axt-Angreifer von mehreren anderen Kollegen überwältigt und entwaffnet werden.

NRW: Hintergründe der Tat noch unklar

Thomas Götze, Leiter der Mordkommission: „Der 18-Jährige ließ sich widerstandslos in dem Autohaus festnehmen, die Ermittlungen zu den Tathintergründen stehen noch ganz am Anfang.“ Inzwischen sitzt er in U-Haft.

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Am Dienstag hatte Götze ergänzt, dass der Täter möglicherweise Probleme in seiner Ausbildung gehabt habe. Götze: „Der Beschuldigte soll sich nicht gut behandelt gefühlt haben.“

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Das Opfer hat eine Schnittwunde erlitten. Er wurde ärztlich versorgt, Lebensgefahr besteht nicht, er ist laut Ermittlern bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er sei nicht das Ziel des Angreifers gewesen, soll dem Täter zufällig an einer zum Bürobereich führenden Treppe begegnet sein. (mg)