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NRW: Mann erlebt am Auto den Schock seines Lebens! Jetzt warnt die Polizei

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Was für ein Schock im beschaulichen Sauerland (NRW)!

Als Ilhan G. (36) aus Windhausen (rund 650 Einwohner, Kreis Olpe) an diesem Dienstagmorgen das Haus verlässt, glaubt er an einen schlechten Scherz. Die Scheiben seines Ford Focus sind eingeschlagen, der Lack ist zerkratzt. Unbekannte haben den Wagen des Familienvaters aus NRW beschädigt, um den Inhalt zu stehlen!

NRW: Mann geht morgens zum Auto – und erlebt den Schock seines Lebens!

Das Auto stand wie jede Nacht im Carport des 36-Jährigen, der sofort die Polizei informiert hat. Ilhan G. zu DER WESTEN: „Ich bin wütend und fassungslos. Ich wundere mich, warum ich nachts nichts gehört habe. Man hört das doch, wenn Fensterscheiben dermaßen eingeschlagen werden.“ Die Diebe hatten es wohl auf das Portemonnaie seiner Frau abgesehen, dass in einer Nebenablage lag.

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Grundsätzliche Polizei-Tipps gegen Wohnungseinbrüche:

  • Schwachstellen des Hauses/der Wohnung durch Sicherungstechnik sichern
  • Haus- und Wohnungstür IMMER abschließen, auch wenn man nur kurz weg ist
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer verschließen, auch wenn man nur kurz weg ist
  • Hauseingangstüren in Mehrfamilienhäusern tagsüber geschlossen halten
  • Türen von Kellern und Dachböden immer verschließen
  • auch auf verdächtige Geräusche bei Nachbarn achten, im Zweifel Polizei anrufen

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Trotzdem mussten die Unbekannten systematisch die Fahrzeuge der Straße durchleuchtet haben, denn auf den ersten Blick war der Geldbeutel nicht zu sehen. Auch am anderen Auto der Familie ist nichts dran gewesen. G.: „Als wir die Polizei alarmiert haben, sagte man uns, dass man noch im Nebendorf sei, weil dort ebenfalls eingebrochen wurde.“ Er glaubt, dass es sich um den oder die gleichen Täter handelt. „Selbst unsere beiden Hunde haben nichts gehört, obwohl sie sonst wegen Kleinigkeiten bellen.“

NRW: Auto-Einbrüche rückläufig, trotzdem auf hohem Niveau

Die Polizei ermittelt. Fraglich aber, ob es schnelle Ermittlungserfolge geben wird. Eine Sprecherin verweist gegenüber DER WESTEN auf Methoden, um das Auto und den Inhalt im Fahrzeug möglichst gut zu schützen. Sie erklärt, warum Autos so „beliebt“ bei Kriminellen sind: „Autodiebe haben es in der Regel auf im Auto befindliche Wertsachen wie beispielsweise Bargeld, EC-Karten, Navigationsgeräte oder Smartphones abgesehen. Alternativ ist auch das Auto selbst das Ziel. Auch ältere Fahrzeuge werden gestohlen, um beispielsweise weitere Straftaten zu begehen.“

Zwar ist die Zahl der Diebstähle im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr rund 21.500 gesunken, hält sich aber weiter auf hohem Niveau. Ein Diebstahl könne jederzeit passieren, es gebe grundsätzlich keine tatkritischen Zeiten beim KfZ-Diebstahl oder einem Einbruch.

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Die Sprecherin zu möglichen Schutzvorkehrungen: „In erster Linie ist es wichtig, beim Verlassen des Autos die Zündschlüssel zu ziehen und alle Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel abzuschließen. Dazu gibt es mechanische sowie elektronische Sicherungen.“

NRW: Polizei gibt Tipps für Risiko-Minimierung

Hochwertige Autos sollen generell nicht am Straßenrand oder in ungesicherten Carports abgestellt werden. Besser sind abschließbare Garagen oder zumindest das Parken an belebten und gut beleuchteten Straßen. Zudem solle man auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen achten, die ein verdächtiges Verhalten an den Tag legen.

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Ilhan G. werden diese Tipps jetzt erstmal nicht weiterhelfen. Immerhin: Die Versicherung kommt wohl für den Schaden auf. Und eine Sache hat die Familie auch gelernt: Das Portemonnaie niemals über Nacht im Wagen lassen – und wenn es noch so gut versteckt sein soll…