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NRW: Mann zieht Chef jahrelang über den Tisch – es geht um hunderttausende Euro

Krasser Betrugsfall in Hamm (NRW) aufgedeckt. Ein Mann soll seinen Chef um hunderttausende Euro betrogen haben.

© IMAGO / Zoonar

Die spektakulärsten Kriminalfälle in NRW

Schwere Vorwürfe gegen einen Mann aus Hamm (NRW). Ein 40-Jähriger soll seine Firma betrogen, belogen und um Hunderttausende Euro bestohlen haben.

Mehrere Jahre ist der Arbeitnehmer mit seiner Masche durchgekommen, ohne dass jemand einen Verdacht hegte. Doch im vergangenen Jahr kam jemand dem Mann auf die Schliche und schaltete die Polizei ein.

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NRW: Irre Summe im Raum

Eine unfassbare Summe im „mittleren sechsstelligen Bereich“ soll der Mann aus Hamm veruntreut haben. Das sagte die Staatsanwaltschaft Dortmund am Montag gegenüber der „wa.de“. Doch wie kam diese unfassbare Geldmenge zustande und wie konnte der Betrüger so lange damit durchkommen?

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Der Beschuldigte soll über mehrere Jahre hinweg Computer- und Elektronikbauteile für die in Hamm ansässige Firma geordert und von deren Geschäftskonten bezahlt haben. Anschließend soll er sich die Ware jedoch selbst eingesackt haben, um sie dann auf dem Hehlermarkt zu verkaufen. Und mit dieser Masche war er offenbar ziemlich lange erfolgreich.

Ermittlungen dauern weiter an

Denn dem Bericht zufolge fingen die illegalen Geschäfte schon kurz nach der Einstellung im Jahr 2015 an. Doch erst 2022 wurde die Polizei auf den Mann aufmerksam gemacht, seitdem wird gegen ihn wegen Untreue und Unterschlagung ermittelt. Doch der 40-Jährige soll mittlerweile nicht mehr der Einzige sein, der im Visier der Ermittler ist.


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Vier weitere Personen stehen in dem Verdacht, die Ware bei dem Beschuldigten eingekauft zu haben. Gegen sie wird wegen Hehlerei ermittelt. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Dortmund den Fall übernommen. Es wird vermutet, dass sich noch weitere Personen der Hehlerei schuldig gemacht haben.