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NRW: Spaziergänger finden über 100 tote Tiere an See – so reagiert die Stadt

Landtag NRW: Hier werden die Entscheidungen getroffen

In Düsseldorf liegt das politische Machtzentrum von Nordrhein-Westfalen. Doch seit wann ist das so und wie viele Politiker sitzen eigentlich im Landtag.

Für über 100 Tiere wurde der Rheinauensee in Bonn (NRW) zur tragischen Todesfalle.

Bauarbeiten am See sind daran schuld. Dabei ist die Seesanierung eigentlich dafür gedacht, um den Tieren in NRW ein sicheres und sauberes Zuhause zu bieten. Die Stadt Bonn hat sich nun geäußert.

NRW: Schockierende Bilder – über 100 tote Tiere treiben im Rheinauensee

Es sind erschreckende Bilder, die in den vergangenen Tagen in einer Bonner Facebook-Gruppe die Runde machten. Ein Video eines Spaziergängers zeigt, wie zahlreiche Fische, Schwäne und Enten auf der Wasseroberfläche des Rheinauensees in Bonn treiben – alle tot. Nach Einschätzungen des Spaziergängers sollen es über 100 tote Tiere sein.

Der Grund dafür liegt bei den aktuellen Sanierungsarbeiten am See. Eigentlich hatten Biologen die Umsiedlung der Fische vorgenommen, wie die der „General-Anzeiger“ berichtet. Dass dennoch Tiere sterben würden, sei laut der Stadt leider kaum zu vermeiden gewesen.

NRW: Stadt Bonn erklärt Massensterben im Rheinauensee

„Vor einigen Tagen wurde leider in den aktuell abgelassenen und befischten letzten beiden Seeteilen tote Fische gefunden. Die Stadt bedauert dies sehr“, teilte Markus Schmitz vom Presseamt auf Nachfrage der Tageszeitung mit. Das Sterben der Tiere sei unter den aktuellen Bedingungen leider nicht komplett zu verhindern gewesen. „Es handelt sich zum größten Teil um Jungfische, die beim damaligen Wasserstand so gut wie nicht zu fangen waren“, so Schmitz weiter.

Die hohen Temperaturen hätten ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen. Da der Wasserstand aufgrund der Bauarbeiten eh niedrig sei, hätten die Plusgrade im Zwanzigerbereich für eine Sauerstoffarmut bei den Tieren gesorgt.

NRW: Abbruch der Sanierungsarbeiten am See keine Option – DAS ist der Grund

Die Sanierungsarbeiten seien aber dennoch zwingend notwendig. In den Vorjahren hätte der Zustand des Sees und die Wasserqualität immer mehr gelitten. Wenn das Gleichgewicht im Gewässer nicht wiederhergestellt würde, müssten wohlmöglich noch mehr Fische sterben, erklärte der Pressesprecher der Stadt Bonn gegenüber dem „General-Anzeiger“.

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Ein wichtiger Baustein ist die vollständige Entschlammung des 15 Hektar großen Sees. Doch offensichtlich gibt es mehr Schlamm als gedacht. Eigentlich sollten die Umbauarbeiten im Mai 2022 abgeschlossen sein. Doch nun rechnet das Umweltamt mit einem Abschluss erst im August. (cg)