Hund in NRW: Rehkitz stirbt nach Vierbeiner-Attacke – Polizei ermittelt

Hund in NRW: In Krefeld wurde ein Rehkitz von freilaufenden Hunden getötet. Die Polizei hat bereits einen verdächtigen Vierbeiner im Visier. (Symbolbild)
Hund in NRW: In Krefeld wurde ein Rehkitz von freilaufenden Hunden getötet. Die Polizei hat bereits einen verdächtigen Vierbeiner im Visier. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / YAY Images; Polizei Krefeld (Montage: DER WESTEN)

Krefeld. Tragischer Einsatz für die Polizei Krefeld (NRW): Mindestens ein freilaufender Hund hatte ein Rehkitz angegriffen!

Eine Anruferin hatte der Polizei gemeldet, dass freilaufende Vierbeiner in Krefeld-Traar (NRW) eine Reh attackiert hätten. Einen Hund hatte die Zeugin sogar noch fotografieren können.

Hund in NRW: Zeugin beobachtet Angriff auf Rehkitz

Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen (12. April) gegen 8.45 Uhr. Das Rehkitz war beim Eintreffen der Polizeibeamten zwar noch am Leben, hatte jedoch massive Bissverletzungen davongetragen. Wie die Polizei mitteilte, musste das Tier aufgrund der schweren Wunden „noch vor Ort erlöst werden“.

Die Zeugin hatte tatsächlich einen der mutmaßlichen tierischen „Täter“ ablichten können. Das Foto zeigte einen Hund mit kurzem braunen Fell, das am Kopf bereits deutlich ergraut ist.

Bei ihrem Einsatz am Montagmorgen konnte die Polizei weder Hunde noch Halter in der Umgebung des Unglücksorts auffinden. Doch wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, konnte der Hundehalter dank einiger Zeugenhinweise identifiziert werden.

Polizei plant DNA-Analyse bei verdächtigem Hund

Die Untere Jagbehörde der Stadt Krefeld stehe im Kontakt mit dem Halter. Er besitzt einen Jagdhund der Rasse „Griechische Bracke“.

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Mithilfe einer DNA-Analyse soll nun festgestellt werden, ob der Hund für die Bissverletzungen des Rehkitzes verantwortlich ist. Die Untersuchung werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, hieß es.

Was es mit den vermeintlichen anderen Vierbeinern auf sich hat, die die Zeugen gesehen haben will, sei „ebenfalls noch Gegenstand der Ermittlungen und da werden auch noch Leute befragt“, teilte eine Polizeisprecherin am Mittwoch auf Anfrage von DER WESTEN mit. (at)