„Hartz und Herzlich“ bei RTL2: Hartz IV-Empfängerin klagt an: „Ich fühle mich von Frau Merkel verar***t!“

Oma Leonie, Enkelin Claudia und Stief-Opa Sven.
Oma Leonie, Enkelin Claudia und Stief-Opa Sven.
Foto: Screenshot ZDF

Salzgitter. Leonie (60) ist sauer. Die Augen verengen sich. Der Mund wird schmallippig. Zusammen mit ihrem 22 Jahre jüngeren Mann Sven (38) und Enkelin Claudia (18) sitzt sie in einer kleinen Sozialwohnung in Salzgitter auf der Couch.

Frau Merkel sei Schuld

Sie steckt sich eine Zigarette an, dann redet sie sich in Rage: „Ich sage das jetzt mal so, wie es ist. Das wird von vielen falsch verstanden, aber Ausländer haben das doppelt und dreifache. Plus einen schönen großen Wagen. Wir haben das doch selbst schon erlebt. Die haben so viel Geld, die können jeden Tag einkaufen, haben die Körbe und Taschen voll. Was ein kleiner Hartz IV - Empfänger nicht hat. Wir haben zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel."Eine äußerst zweifelhafte Aussage, die in der aktuellen Folge der RTL2-Doku „Hartz und Herzlich" noch öfter fallen soll.

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Aus Sachsen ist Leonie mit Mann und Enkelin nach Salzgitter gezogen. Enkelin Leonie hatte in der alten Heimat Probleme bekommen, war mit Gesetz und Schlägern aneinandergeraten. Salzgitter sollte der Neuanfang sein. Doch auch das klappt nur bedingt. Das mag zum einen daran liegen, dass sie alle keinen Job haben. Leonie hat bereits seit zwei Jahrzehnten nicht mehr gearbeitet.

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Die D-Mark würde alles verbessern

Zum anderen daran, dass sie selbst keine Schuld trifft. Natürlich nicht. Schuld sind die Anderen oder eben Angela Merkel. „Ich fühle mich verarscht von Frau Merkel. Die macht sowieso nichts. Nur große Klappe und nichts dahinter. Die soll mal zusehen, dass sie auf die Straße geht und selber Hartz IV kriegt. Vielleicht weiß sie dann mal, wie das ist.“ Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Da ist es wieder.

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Leonie jedenfalls wünscht sich die D-Mark zurück. Denn da sei noch alle besser gewesen. Ob das Zurückkehren der D-Mark ihr oder ihren Angehörigen einen Job beschweren würde – fraglich.

Claudia muss Sozialstunden ableisten

Doch zumindest Enkelin Claudia arbeitet. Zwar nur ab und an. Aber Sozialstunden sind schließlich irgendwie auch Arbeit. Wenn auch eine Erzwungene. Claudia hatte sich eine Schlägerei geliefert, das brachte der jungen Frau, die ihre Nerven nur sehr selten im Griff zu haben scheint, dreißig Sozialstunden ein.

Ein Schuss vor den Bug, sollte man denken. Blöd nur, dass der 18-Jährigen während der Dreharbeiten direkt der nächste Brief der Polizei in die Sozialwohnung flattert. Eine Anzeige wegen Unterschlagung. Jetzt droht Claudia der Knast. Ob sie wirklich hinter Gitter muss oder noch einmal mit einem blauen Auge davon kommt, zeigt RTL2 am kommenden Dienstag um 20.15 Uhr.

 
 

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