Gangster-Rapper „Jigzaw“ will unbedingt in Deutschland bleiben – eine Richterin hat jetzt entschieden

Nuhsan C., auch bekannt als Rapper „Jigzaw“, muss Deutschland verlassen.
Nuhsan C., auch bekannt als Rapper „Jigzaw“, muss Deutschland verlassen.
Foto: Alex Talash

Hagen/Osnabrück. Nuhsan C., auch bekannt als RapperJigzaw“, muss Deutschland verlassen - das entschied das Osnabrücker Verwaltungsgericht am Dienstag.

Der türkische Staatsbürger hätte schon 2014 abgeschoben werden sollen. Im Juli 2017 stach er dann vor einem Hagener Wettbüro einen 25-Jährigen mit einem Messer nieder. C. prahlte mit dieser Tat und seinem Asylverfahren auf YouTube, wie die Bild damals berichtete.

Vor dem Osnabrücker Gericht klagte Nuhsan C. gegen die Ablehnung seines Asyl-Folgeantrags. Doch weder er noch sein Anwalt erschienen am Dienstag zum Termin, berichtet die Westfalenpost.

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Gangster-Rapper „Jigzaw“ muss Deutschland verlassen

Anwalt Dr. Christof W. Miseré hatte bereits im Vorfeld versucht, den Verhandlungstermin verschieben zu lassen - denn zum selben Zeitpunkt musste er einen anderen Termin in Halle (an der Saale) wahrnehmen. Er stelle sogar einen Befangenheitsantrag gegen die vorsitzende Richterin. Ohne Erfolg, der Termin fand statt.

Obwohl Nuhsan C. behauptet, er sei aufgrund seiner Musikstücke einer möglichen Verfolgung in der Türkei ausgesetzt, entschied die Richterin gegen ein erneutes Asylverfahren. Stand jetzt ist Gangster-Rapper „Jigzaw“ also zur Ausreise verpflichtet. (bs)

 
 

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