Flughafen Düsseldorf: Urlauber will nach Mallorca fliegen – doch dann fällt DAS auf

Bei einer stichprobenartigen Ausreisekontrolle am Flughafen Düsseldorf gingen der Bundespolizei wieder zwei Fische ins Netz. (Symbolbild)
Bei einer stichprobenartigen Ausreisekontrolle am Flughafen Düsseldorf gingen der Bundespolizei wieder zwei Fische ins Netz. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

So hatte sich dieser Urlauber seine Reise sicherlich nicht vorgestellt. Am Flughafen Düsseldorf wurde er von der Bundespolizei aus dem Verkehr gezogen.

Bei einer stichprobenartigen Ausweisekontrolle auf einem Flug vom Flughafen Düsseldorf nach Mallorca fiel den Beamten ein entscheidendes Detail auf.

Flughafen Düsseldorf: Urlauber bei Ausreisekontrolle festgenommen

Dieser Urlauber konnte von der Reise nach Palma de Mallorca nur noch träumen. Bei einer Ausreisekontrolle am Mittwochvormittag wurde der Reisende von den Beamten der Bundespolizei abgefangen. Gegen ihn lagen gleich zwei Haftbefehle vor – beide Male lautete die Anklage Steuerhinterziehung.

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Eröffnung am 19. April 1927
  • der „Düsseldorf Airport“ (DUS) zählt mit rund 25 Millionen Passagieren zu den Top 3 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands (nach Frankfurt a.M. und München)
  • 77 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 200 Zielen in etwa 55 Ländern
  • wichtigster Flughafen in NRW
  • hat mit einer Höhe von 87 Metern den höchsten Tower Deutschlands

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Der erste Haftbefehl wurde im Februar 2020 erlassen. Damals wurde der 59-Jährige zu einer Geldstrafe von 21.000 Euro verurteilt, die allerdings seine Lebensgefährtin bezahlte. Alternativ hätte er eine Freiheitsstrafe von 150 Tagen verbüßen müssen. Die zweite Anklage wurde im November gegen ihn erhoben, weil er in den Jahren zwischen 2015 und 2017 insgesamt 117.000 Euro an Steuern hinterzogen haben soll. Deshalb wurde der Angeklagte nun auch festgenommen.

Flughafen Düsseldorf: Der Bundespolizei gingen gleich zwei Angeklagte in die Falle

Noch am Abend erwischten die Beamten der Bundespolizei noch einen weiteren Straffälligen. Ein 31-Jähriger wurde bei der Einreise aus Antalya, Türkei, aufgehalten. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl von Januar vor.

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Er wurde verdächtigt, sein Kind im Oktober vergangenen Jahres außer Landes gebracht zu haben – ohne die Einwilligung der Mutter. Allerdings teilten sich die Eltern das Sorgerecht, deshalb handelte der Vater in diesem Falle nicht legal. (mbo)