Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf: Unzumutbare Zustände am Airport – jetzt erreicht das Chaos einen neuen Höhepunkt

Das sind unsere Flughäfen in NRW

Das sind unsere Flughäfen in NRW

Jedes Jahr starten oder landen mehrere Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen. Im Jahr 2020 wurden an deutschen Flughäfen 247,8 Millionen Passagiere befördert. Viele von ihnen auch von NRW aus. Doch welche Flughäfen gibt es in NRW? Wir zeigen sie euch.

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Düsseldorf. Die Lage am Flughafen Düsseldorf spitzt sich immer mehr zu. In den vergangenen Wochen haben sich immer wieder Reisende über unzumutbare Zustände am größten Airport in NRW beschwert.

Jetzt hat der Konflikt am Flughafen Düsseldorf einen neuen Höhepunkt erreicht.

Flughafen Düsseldorf: Chaos erreicht neue Dimension

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Der Airport verwies diesbezüglich auf die Zuständigkeit der Bundespolizei. Und die Mitarbeiter von deren beauftragten Sicherheitsdienstleister haben jetzt offenbar genug gesehen. Sie klagen über Personalmangel. Und das hat Konsequenzen.

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Eröffnung am 19. April 1927
  • der „Düsseldorf Airport“ (DUS) zählt mit rund 25 Millionen Passagieren zu den Top 3 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands (nach Frankfurt a.M. und München)
  • 77 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 200 Zielen in etwa 55 Ländern
  • wichtigster Flughafen in NRW
  • hat mit einer Höhe von 87 Metern den höchsten Tower Deutschlands

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Zum einen für das Sicherheitspersonal selbst, das über eine zu hohe Arbeitsbelastung klagt. Zum anderen für die Reisenden, die dadurch vor allem am Wochenende in langen Schlangen ohne genügenden Sicherheitsabstand ausharren müssen – insbesondere in Corona-Zeiten unzumutbar.

Streik am Flughafen Düsseldorf

Um auf ihre miesen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, machten nach Verdi-Angaben etwa 130 Mitarbeiter am Flughafen Düsseldorf am Mittwoch eine „aktive Mittagspause“.

„Das zeigt, dass die Beschäftigten unzufrieden sind“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft.

„Keine Kostenspiele zu Lasten der Gesundheit von Beschäftigten in der Luftsicherheit“ und „Schluss mit Überlastung!“ stand auf Transparenten geschrieben.

Verdi zufolge hat es zahlreiche krankheitsbedingte Kündigungen und Kurzarbeit gegeben. Außerdem sei grundsätzlich zu wenig Personal vorhanden.

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Das sind die Gründe für das Chaos am Flughafen Düsseldorf

Der Sprecher der Bundespolizei Nordrhein-Westfalen bestätigte gegenüber DER WESTEN die Personalprobleme beim beauftragen Sicherheitsdienstleister.

Der leide am Fachkräftemangel durch die Corona-Pandemie, wie viele andere Unternehmen auch. Kurzarbeit, auslaufende Zeitverträge und keine neuen Ausbildungsverträge hätten der Firma zugesetzt.

„In den zurückliegenden Tagen mag es hierbei in Einzelfällen zu temporären Störungen gekommen sein“, so der Polizeisprecher. Nicht in jedem Fall würden sie diese dem Sicherheitsdienstleister zuschreiben, sondern auch anderen Partnern am Flughafen Düsseldorf.

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Um die Probleme in den Griff zu bekommen, habe das Unternehmen der Bundespolizei „ab dem 1. Oktober 2021 eine Einstellungs- und Ausbildungsoffensive“ zugesichert, um die vertraglichen Vereinbarungen mit der Bundespolizei zu erfüllen, teilte die Bundespolizei mit.

Die aktuellen Probleme würden einzeln mit allen Partnern am Flughafen Düsseldorf aufgearbeitet, um die Sicherheit für alle Beteiligten vor Ort zu wahren. (ak)