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Düsseldorf: 18-Jähriger bei Kiosk-Explosion gestorben ++ Dringende Bitte ++ „Ada war voller Träume“

„Ada war voller Träume und Pläne“. Jetzt ist er tot. Der 18-Jährige ist bei der Kiosk-Explosion in Düsseldorf gestorben. Seine Familie braucht jetzt Hilfe.

u00a9 Federico Gambarini/dpa & Gofundme

Kiosk-Explosion in Düsseldorf - Pressesprecher der Polizei spricht über den Einsatz

Düsseldorf steht nach der dramatischen Kiosk-Explosion im Stadtteil Flingern in der Nacht von Mittwoch (15. Mai) auf Donnerstag noch immer unter Schock. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in dem Laden an der Lichtstraße, Ecke Grafenberger Allee zu einer Explosion. Danach fing der Kiosk an zu brennen.

Die Flammen breiteten sich in dem Mehrfamilienhaus aus. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, konnte mehrere Menschen aus dem brennenden Gebäude retten. Für drei Männer sollte jedoch jede Hilfe zu spät kommen (hier alle Details zu dem dramatischen Feuerwehr-Einsatz in Düsseldorf >>>). Einer davon ist Ada Abay (18).

Düsseldorfer: Traurige Gewissheit über 18-Jährigen

Seine Schwester hatte noch verzweifelt nach ihm gesucht. „Wir suchen meinen Bruder Ada Abay. Er ist bei der Explosion auf der Lichtstraße womöglich rausgeflüchtet, aber wir haben keine Info über seinen Standort“, hieß es nach Angaben der „Rheinischen Post“ am Freitagmittag in einem Suchaufruf in den Sozialen Medien. Nach der Obduktion der drei Toten herrscht für die Familie traurige Gewissheit: Der 18-Jährige ist tot.


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„Neben dem unersetzlichen Verlust ihres geliebten Sohnes steht die Familie nun auch vor enormen finanziellen Herausforderungen“, heißt es jetzt in einem Spendenaufruf für die Hinterbliebenen beim Spendenportal „Gofundme“. Die Wohnung der Familie wurde durch den Brand zerstört und ist auf absehbare Zeit nicht mehr bewohnbar. Mit dem Spendenaufruf will Organisatorin Dunia Wahdan die Familie zumindest bei den Bestattungskosten und Ausgaben für eine neue Bleibe unterstützen.

Ada Abay ist nach der Kiosk-Explosion in Düsseldorf gestorben. Foto: Gofundme

„Ada war voller Träume und Pläne“

 „Ada war erst 18 Jahre alt, voller Träume und Pläne für die Zukunft“, heißt es in dem emotionalen Aufruf. Sein Tod hinterlasse eine große Lücke in den Herzen seiner Familie. Jetzt bittet die Organisatorin der Familie zumindest finanziell beizustehen. „Gemeinsam können wir ein wenig Trost und Hoffnung spenden.“


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Mehrere hundert Menschen sind dem Aufruf bereits gefolgt. Samstagmittag lag die erreichte Spendensumme bereits bei über 21.000 Euro. Als Spendenziel hat die Organisatorin 30.000 Euro gesetzt.