A1 in NRW: Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt – Polizei ermittelt gegen 34 Menschen

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

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Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

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Schrecklicher Unfall auf der A1 in NRW! Bei dem Zusammenprall eines Sattelzugs mit einem Silozug wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt.

Nach dem Unfall auf der A1 in NRW ermittelt die Polizei Dortmund nun gegen 34 Menschen. Der Crash wird ihnen noch teuer zu stehen kommen.

A1 in NRW: Schwerer Crash! Mann aus Hagen in Führerhaus eingeklemmt

Der Unfall ereignete sich am Dienstag (17. Mai) um 15.44 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen. Auf Höhe der Stadt Hagen prallte ein 62-jähriger Hagener auf einen anderen Lkw, in dem ein 50-Jähriger aus Lettland saß.

Der 50-Jährige hatte laut Aussagen der Polizei Dortmund verkehrsbedingt bremsen müssen, doch das bekam der 62-Jährige hinter ihm zu spät mit.

Das Fahrzeug des Mannes aus Lettland schob sich daraufhin in einen anderen Sattelzug, in dem ein 64-Jähriger aus Bottenbach saß. Am schwersten verletzt wurde bei dem Aufprall der Hagener, der den Unfall verursachte. Da er in seinem Führerhaus eingeklemmt wurde, konnten ihn die Rettungskräfte nur noch mit schwerem Gerät befreien.

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Das ist die Bundesautobahn A1:

  • Die A1 verläuft von Heiligenhafen an der Ostsee über Lübeck, Hamburg, Bremen, Dortmund, Köln, Trier nach Saarbrücken
  • Sie ist die drittlängste Autobahn in Deutschland – nach der A7 und A3
  • Die A1 ist 774 Kilometer lang
  • Die heutige Autobahn basiert auf Planungen aus der Zeit der Weimarer Republik

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A1 in NRW: Polizei erwischt 34 „Gaffer“ – ihnen droht eine saftige Strafe

Noch vor Ort wurde der 62-jährige Lkw-Fahrer vom Rettungsteam reanimiert. Da er in Lebensgefahr schwebte, wurde er umgehend ins Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.

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Neben dem Mann aus Hagen gab es glücklicherweise keine weiteren Verletzten. Der Sachschaden belief sich auf rund 100.000 Euro. Das allein reichte jedoch offenbar aus, um zahlreiche „Gaffer“ anzulocken. 34 Personen sollen sogar ihr Smartphone gezückt und Aufnahmen vom Unfallort, den Rettungskräften und dem Verletzten gemacht haben. Ihnen droht nun ein Bußgeld sowie Strafverfahren. Die Dortmunder Polizei ermittelt bereits.

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Was viele der „Gaffer“ nicht ahnen: Mit ihrem rücksichtslosen Verhalten bringen sie nicht nur sich selbst, sondern alle anderen auf ihrer eigenen Fahrspur in Gefahr und könnten damit schnell den nächsten Unfall verursachen.