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Wahl-O-Mat: Unzufrieden mit deinem Ergebnis? Dann probiere doch mal DAS aus

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Der Wahl-O-Mat ist Dir zu trocken? Dann haben wir eine gute Alternative für Dich. (Symbolfoto) Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Der Wahl-O-Mat gilt als simples Tool, sich schnell über die Parteien der Bundestagswahl zu informieren und die persönliche Präferenz zu identifizieren.

Doch für manche Wähler kommt es nicht nur auf die Inhalte an – die von ihnen gewählte Partei soll möglichst auch mit dem eigenen Lebensgefühl übereinstimmen. Und womit lässt sich das am besten bestimmen? Richtig, mit Musik. Deshalb gibt es jetzt den musikalischen Wahl-O-Mat, den Musik-O-Mat.

Wahl-O-Mat: Diese witzige Alternative kann für Überraschungen sorgen

Über Musik lässt sich ebenso gut streiten wie über politische Parteien – das hat sich der Musikstreaming-Dienst Deezer auch gedacht und den Musik-O-Mat ins Leben gerufen.

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Das ist der Wahl-O-Mat:

  • Der Wahl-O-Mat wurde zum ersten Mal zur Bundestagswahl 2002 angeboten.
  • Seitdem erstellt die Bundeszentrale für politische Bildung zu Landtags-, Bundestags- und Europwahle immer neue Entscheidungshilfen.
  • Die Bürger können politische Thesen bewerten und so ihre persönlichen Meinungen mit den Positionen der Parteien vergleichen.
  • Am Ende wird als Prozentwerte angezeigt, mit welchen Parteien man die meisten Übereinstimmungen erzielt hat.

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Nutzer können so herausfinden, welcher Partei sie durch ihren Musikgeschmack an nächsten stehen. Dafür haben CDU, SPD, FDP, die Grünen, die Linke Fragen von Deezer mit Songs beantwortet und so ein musikalisches Wahlprogramm zusammen gestellt.

Der Nutzer des Musik-O-Mats macht dann dasselbe: In verschiedenen Kategorien, zum Beispiel Party-Songs oder liebste Schlagerhits, kann der er aus fünf verschiedenen Titel wählen. Nach neun Fragen steht das Ergebnis fest – und sorgt vielleicht für Überraschungen bei so manchem Wähler.

+++ Wahl-O-Mat: Ergebnis-Schock! Ex-Politikern klagt: „Plötzlich waren wir alle rechts“ +++

Wahl-O-Mat: Mit diesen Songs identifizieren sich die Parteien

Abrocken wie Armin Laschet oder zappeln wie die SPD? Bei den Musikgeschmäckern gibt es ebenso wie bei den Wahlprogrammen gewisse Überschneidungen. So teilen CDU und Grüne in ihrem musikalischen Parteiprogramm die Liebe zu den Oldie-Bands Journey und Queen, R’n’B-Queen Beyoncé findet dagegen sowohl bei den Grünen als auch bei der FDP Anklang.

Auch Botschaften sind in den Playlists versteckt, so wählt die Linke „Eat the Rich“ von Aerosmith als Song für ihren Wahlkampf.

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Doch selbst innerhalb einer Partei scheinen Geschmäcker verschieden. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wunderte sich zum Beispiel öffentlich bei Twitter über die offizielle SPD-Playlist.

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„Kevin, wir müssen reden“, schrieb er zu dem Post. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD schwieg allerdings zu der Auswahl, in der sich unter anderem „Macarena“ und „Angels“ befinden.

>>>Hier kommst du zum Musik-O-Mat.