Sandra Maischberger privat: Ein familiärer Schicksalsschlag traf sie besonders hart

Sandra Maischberger: Seit 2003 ist sie für die ARD tätig. (Symbolbild)
Sandra Maischberger: Seit 2003 ist sie für die ARD tätig. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Klaus W. Schmidt

Sandra Maischberger gehört zu den bekannteren Moderatoren in der deutschen Fernsehlandschaft.

Auf dem Weg zu einer festen Institution im deutschen Fernsehen hat Sandra Maischberger verschiedenste Stationen durchlaufen. 2015 erlaubte sich eine Satire-Seite einen fiesen Scherz auf Kosten Maischbergers, welcher besonders in Zusammenhang mit einem schweren Schicksalsschlag der Moderatorin lange im Gedächtnis geblieben sein dürfte.

Sandra Maischberger: Ihr Weg zur eigenen TV-Sendung

Sandra Maischberger wurde am 25. August 1966 in München geboren. Sie lebte die ersten fünf Jahre in Rom. Anschließend kam sie wieder nach München und setzte hier ihre schulische Ausbildung fort. Zu Beginn ihrer Karriere war sie bei verschiedenen Radiosendern also im Rundfunk und Zeitungen als freie Mitarbeiterin tätig. Maischberger absolvierte 1987 und 1988 eine Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in ihrer Geburtsstadt. Die Journalistin arbeitete für Tele 5 und moderierte dort neben der Sendung „Mensch Mädchen“ auch und einmal „Sexy Night“, eine Jugendsünde der Moderatorin.

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Das ist Sandra Maischberger:

  • Sie wurde am 25. August 1966 in München geboren
  • Maischberger war für unterschiedliche Radiosender, Zeitungen und TV-Sender tätig
  • Seit 2003 hat sie ihre eigene Talkshow in der ARD
  • Die Moderatorin ist verheiratet und hat ein Kind

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Anschließend ging es für Sandra Maischberger zu einer neuen Station im Rundfunk zu Bayern 3, wo sie Chefin vom Dienst der Nachrichtenredaktion wurde. Danach war sie bei Premiere und n-tv zu sehen, später auch im WDR und ZDF. Im Jahr 1991 empfing sie an der Seite von Erich Böhme Gäste aus Politik in der Talkshow „Talk im Turm“. Bei Premiere moderierte sie ab 1992 im wöchentlichen Wechsel mit Roger Willemsen die Sendung „0137“.

Ihren endgültigen Durchbruch zur Spitze der Moderatoren in Deutschland schaffte die Journalistin mit der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ ab dem Jahr 2003 in der ARD. Im Januar 2016 wurde die Talksendung in „Maischberger“ umbenannt. Seit 2019 heißt die Talkshow nun „maischberger. die woche“ und hat ein neues Konzept. Die Journalistin ist mit ihrer Talksendung aus der deutschen Fernsehlandschaft kaum noch wegzudenken.

Insgesamt drei Mal konnte Maischberger den Deutschen Fernsehpreis einheimsen. Im Jahr 2000 für „beste Informationssendung / Moderation“. Im Jahr 2016 erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bestes Infotainment / Talksendung“ und im Jahr 2020 wurde sie im Bereich „Beste Moderatorin / Einzelleistung Information“ ausgezeichnet.

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Sandra Maischberger: Satire-Seite erlaubte sich fiesen Scherz

Dass das Leben von Sandra Maischberger nicht immer einfach war, zeigt eine Situation aus dem Jahr 2015. Damals erlaubte sich die Satire-Seit „Der Postillon“ einen fiesen Scherz auf Kosten Maischbergers und veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift: „Zu oft Helmut Schmidt interviewt: Verdacht auf Lungenkrebs bei Sandra Maischberger“.

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Nun hätte das ganze auch einfach als Scherz weglächeln können, doch bei Sandra Maischberger stellt sich das Ganze wegen eines persönlichen Schicksalsschlags etwas anders dar. Das Thema Lungenkrebs ist bei der Journalistin besonders heikel, da ihr Vater bereits mit 55 Jahren aufgrund der Krankheit gestorben ist. Dem „Presseportal“ hatte sie dazu einst gesagt, dass dies ein sehr schwerer Schlag für die Familie gewesen sei.

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Sandra Maischberger privat: DAS ist bekannt

Über das Privatleben von Sandra Maischberger ist nicht all zu viel bekannt. Sie lebt in Berlin und ist seit 1994 mir ihrem Ehemann Jan Kerhart verheiratet. Sie lernte den aus der Tschechoslowakei stammenden Kameramann während ihrer Arbeit bei „Spiegel TV“ kennen.

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Die ersten zehn Jahre war ihre Ehe mit Kerhart öffentlich aber nicht bekannt – die Fernsehmoderatorin hatte also ein kleines Ehegeheimnis. Zu Beginn des Jahres 2007 brachte Sandra Maischberger dann ihren ersten Sohn zur Welt. Seit einigen Jahren betreibt Maischberger zusammen mit ihrem Ehemann Jan Kerhart eine eigene Produktionsfirma – die Journalistin ist also sozusagen auch Produzentin. Die Produktionsfirma stellte unterschiedliche Sendungen in den Bereichen Politik, Geschichte, Natur und Wissenschaft her. Im Jahr 2019 feierte das Jahr seine Silberhochzeit – dafür flog sie mit Kerhart sogar nach New York.

Die Journalistin ist auch als Autorin erfolgreich. Im Jahr 2002 erschien „Hand aufs Herz – Sandra Maischberger im Gespräch mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt“. Zwei Jahre später kam „Ich bin so frei“ auf den Markt – dabei handelt es sich um ein Gesprächsporträt mit der ehemaligen FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher.

Außerdem war sie als Autorin auch in einem anderen Bereich aktiv. Ebenfalls im Jahr 2004 veröffentlichte sie ein Nachschlagewerk für Kinder mit dem Titel „Die musst Du kennen – Menschen machen Geschichte“.

Des Weiteren engagiert sich die Fernsehmoderatorin auch sozial. Für ihren Einsatz wurde sie bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.