Anne Will privat: DAS weiß man über die ARD-Moderatorin

Anne Will: Das weiß man über die Moderatorin. (Archivbild)
Anne Will: Das weiß man über die Moderatorin. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Future Image

Anne Will ist aus der deutschen Polit-Talk-Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken.

So gut wie jeden Sonntag führt Anne Will als Gastgeberin durch die gleichnamige Sendung am Sendeplatz um 21.45 Uhr. Ihr Durchbruch als Moderatorin im deutschen Fernsehen gelang ihr aber mit einer vollkommen anderen Sendung. Diese hat mit Politik sehr wenig zu tun.

Anne Will privat und beruflich: Steile Karriere der Kölnerin zur eigenen Talkshow

Anne Will wurde 1966 in Köln als Tochter eines Schreinermeisters und einer ehemaligen Postangestellten geboren. Ihr Abitur schloss sie mit der Note 1,5 ab. Seit ihrer Kindheit lautet ihr Spitzname „Willi“.

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Das ist Anne Will:

  • Sie wurde 1966 in Köln geboren
  • Will studierte Geschichte, Politologie und Anglistik
  • In der ARD war sie unter anderem bei den Tagesthemen und der Sportschau zu sehen
  • Seit 2007 hat sie ihren eigenen Polit-Talk

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Nach ihrem Studium in den Fächern Geschichte, Politologie und Anglistik in Köln und Berlin war sie für den Sender Freies Berlin (SFB) tätig. Ab 1992 moderierte die Kölnerin „Mal ehrlich“ und den „Sportpalast“. Außerdem war sie parallel dazu von 1996 bis 1998 Gastgeberin der Medienshow „Parlazzo“ im WDR.

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Anne Will: Ausgerechnet DIESE Sendung moderierte sie als erste Frau überhaupt

Im Jahr 1999 folgte dann ein großer Karriere-Sprung für die Journalistin als erste Frau durfte wurde sie Moderatorin der „Sportschau“ in der ARD. Zuvor war diese von Männern über Jahrzehnte dominiert worden. Durch ihren Job bei der „Sportschau“ wurde Anne Will auch einem größeren Publikum bekannt. Sie durfte unter anderem auch von den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sydney berichten.

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Als erste weibliche „Sportschau“-Moderatorin ebnete die Kölnerin den Weg für viele andere. Derzeit befinden sich mit Jessy Wellmer und Julia Scharf zwei Frauen im Moderatoren-Team der ARD-Sendung. Ab Sommer diesen Jahres kommt dann mit Esther Sedlaczek noch eine weitere Frau hinzu. Bleibt es ansonsten bei der derzeitigen Besetzung wären es dann drei Männer und drei Frauen.

Anschließend ging es für Anne Will als Moderatorin zu den „Tagesthemen“. Dort blieb sie von 2001 bis 2007. Ihre Nachfolgerin wurde Caren Miosga. Dann erhielt sie mit „Anne Will“ ihre eigene Talkshow in der ARD,nachdem Günther Jauch die Position abgelehnt hatte. Dennoch gab es für sie auch Rückschläge. Will musste ihren Sendeplatz am Sonntag nämlich zwischenzeitlich abgeben – und das ausgerechnet an Günther Jauch. Ab dem 11. September 2011 war Jauch mit seiner Sendung Sonntags in der ARD zu sehen. Will musste sich mit einem Sendeplatz am Mittwoch um 22.45 Uhr zufrieden geben. Doch dabei blieb es nicht. Will bekam ihren früheren Sendeplatz am Sonntag für ihre Talkshow wieder zurück, nachdem Günther Jauch sich zum Jahresende 2015 zurückzog. Sie wurde sozusagen Nachfolgerin ihres Nachfolgers. Übrigens erhalten die Gäste der Talkshow kein Honorar. Als Gäste werden unterschiedlichste Personen wie Politiker, Journalisten oder Professoren eingeladen.

Für ihre Leistungen als Moderatorin wurde Will mit der Goldenen Kamera sowie dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

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Anne Will: DAS weiß man über das Privatleben der Talkshow-Moderatorin

Auch wenn Anne Will fast jeden Sonntag in vielen deutschen Wohnzimmern über die Mattscheibe flimmert, ist über das Privatleben der Journalistin nicht all zu viel bekannt. Sie lebt mittlerweile in Berlin. Zu ihrer Homosexualität bekannte sie sich öffentlich. Im Jahr 2007 machte sie ihre Beziehung zu Miriam Meckel publik. 2016 heirateten Meckel und Will in Düsseldorf.

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Einfach war es in der Beziehung aber nicht immer. Meckel erlitt einen Burnout. Über diesen berichtete die Partnerin von Will in dem Buch „Brief an mein Leben“. Dieses wurde sogar verfilmt. Für immer hielt die Ehe der beiden Frauen aber nicht. Im Jahr 2019 folgte die Trennung von Will und ihrer Ehefrau Miriam Meckel.

Anne Will liebt den Kölner Karneval. Die Journalistin durfte bereits auf einem Umzugswagen zusammen mit ihrer Ehefrau Miriam Meckel mitfahren und Süßigkeiten werfen.

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Der „Bild“ erklärte die Journalistin, dass sie beim Joggen oder Powersofaliegen entspanne. Außerdem sehe sie gerne fern.