Rente: Gute Nachrichten! Viele erhalten demnächst hohe Nachzahlungen

Das ist Hartz IV

Das ist Hartz IV

Seit das Arbeitslosengeld II 2005 eingeführt wurde, wird es im Volksmund Hartz IV genannt. Doch woher kommt der Name?

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Gute Nachrichten über die Rente!

Der Grund: Die Grundrente für Geringverdiener startet! Ab Juli wird diese Rente an die ersten Empfänger ausgezahlt – die Große Koalition löst somit mehr als ein halbes Jahr nach der Einführung ihr Versprechen ein. Viele Rentner werden deshalb auch rückwirkend Nachzahlungen erhalten.

Alle Fragen und Antworten zum Thema Rente für Menschen, die trotz langer Beitragsjahre nur geringe Altersbezüge bekommen, kannst du im Folgenden nachlesen.

Rente: Diese Bezieher erhalten Grundrenten-Aufschlag

Die Grundrente richtet sich an Geringverdiener, die mindestens 33 Jahre lang Rentenbeiträge gezahlt haben – ob beschäftigt oder selbstständig ist dabei egal. Ab 35 Jahren Beitragszahlung bekommt man den vollen Zuschlag.

Hierzu zählen auch Beitragszeiten für Kindererziehung und Pflege von Angehörigen, Bezugszeiten von Kranken-, Übergangs- und Kurzarbeitergeld, rentenversicherungspflichtige Minijobs, Wehr- und Zivildienst, Kriegsdienst oder Zeiten politischer Haft in der DDR. Zeiten, in denen Arbeitslosengeld bezogen wurde, zählen jedoch nicht dazu.

Auch wenn sich die Grundrente an Geringverdiener richtet, muss die Beitragsleistung mindestens 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes entsprechen. Außerdem bekommen Rentner nur dann den vollen Zuschlag, wenn ihr Monatseinkommen maximal 1.250 Euro beträgt, sofern sie alleinstehend sind. Leben sie in einer Partnerschaft oder Ehe, darf das Monatseinkommen 1.950 Euro nicht übersteigen.

Rente: Grundrente bringt bis zu 418 Euro monatlich mehr

Der Zuschlag liegt im Durchschnitt bei 75 Euro – der volle Zuschlag beträgt aktuell etwa 418 Euro. Wie hoch die Grundrente im Einzelnen ausfällt, lässt sich allerdings schwer sagen, da der Betrag von den Grundrentenzeiten und der Höhe der versicherungspflichtigen Verdienste abhängt.

Für Menschen, die trotz Grundrente immer noch Bezüge unterhalb der staatlichen Grundsicherung haben, soll es einen Freibetrag geben. Dieser ist auf 223 Euro begrenzt und fällt ebenfalls individuell hoch aus. Neurentner sollen ganz einfach aus ihrem Bescheid erkennen können, ob sie den Zuschlag erhalten oder nicht.

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Grundrente: Bis Ende 2022 sollen alle Ansprüche geprüft sein

Diejenigen, die schon Rente bezogen haben, sollen in den nächsten Monaten Informationen erhalten, wenn sie ein Recht auf Grundrente haben. Der Anspruch auf Grundrente besteht prinzipiell seit dem 1. Januar diesen Jahres, weshalb die Berechtigten das Geld für die ersten Monate je nach Anspruch auch rückwirkend ausgezahlt bekommen.

Die Prüfung der rund 26 Millionen Rentenbezieher auf Anspruch auf Grundrente erfolgt aktuell. Zunächst erhalten Neurentner den Zuschlag, bis Ende 2022 sollen dann auch alle Ansprüche von Bestandsrentnern geprüft sein. Wer Anspruch auf die Aufstockung hat, bekommt diese rückwirkend zum 1. Januar 2021 ausgezahlt.

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