Rente mit 68 „reicht nicht“: Experten legen nach! DAS droht den unter 40-Jährigen

Superwahljahr 2021: Diese Entscheidungen stehen an

Superwahljahr 2021: Diese Entscheidungen stehen an

Im Wahljahr 2021 fallen in Deutschland einige richtungsweisende Entscheidungen. Die wohl wichtigste: Am 26. September wird der 20. Deutsche Bundestag gewählt. Wir zeigen Dir, welche Wahlen dieses Jahr anstehen.

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Wer hätte vor einer Woche gedacht, dass das Thema Rente noch einmal so prominent im Superwahljahr 2021 auf den Tisch kommt?

Erst vor wenigen Tagen war der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums vorgeprescht und hatte die Rente ab 68 Jahren ins Spiel gebracht. Nun legt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) noch einmal nach und sagt: „68 reicht nicht“.

Rente mit 68? Institut geht sogar noch weiter

Der Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums hatte sich zunächst für eine schrittweise Anhebung des Rentenzugangsalters auf 68 Jahre ausgesprochen. Wer Anfang der 2040er-Jahre in Rente gehen würde, müsste also im Vergleich zum Status Quo noch drei Jahre draufpacken. Beschlossen ist ohnehin schon eine Erhöhung von 65 auf 67 Jahre bis 2029. Das trifft alle ab Jahrgang 1964.

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Jetzt packt das IW in einer Forderung auf seiner Webseite noch eine Schippe drauf. Die Begründung: „Je länger die Ruheständler Rente beziehen, desto mehr Rentner sind gleichzeitig zu versorgen.“ Im Klartext: Die Menschen werden immer älter.

Dadurch könnte es, so die Berechnungen des IW, zu massiven Engpässen bei der Rente kommen und der Rentenquotient selbst bei einem Eintrittsalter von 68 ab dem Jahr 2040 weiter steigen. Die Rentenbeiträge für die Arbeitnehmer würden also zwangsläufig immer weiter steigen. Die vorgeschlagene Lösung: Nicht mit 68, nein, erst mit 70 Jahren in Rente gehen.

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Rente erst mit 70?

Nach 2031 soll demnach der Rentenbeginn jedes Jahr um zwei Monate angehoben werden, „bis ab dem Jahr 2052 eine Regelaltersgrenze von 70 Jahren erreicht und dauerhaft fixiert wird“.

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Das IW richtet den Blick dabei auch in unsere Nachbarländer. So gelte in Dänemark ab 2030 eine Altersgrenze von 68 Jahren, in den Niederlanden arbeiteten die Menschen schon heute bis zum 67. Lebensjahr. „Außerdem passen beide Länder das Rentenalter bei weiter steigender Lebenserwartung regelgebunden an“, argumentiert das Institut. (dav)