Veröffentlicht inPolitik

Rente: Armer Ruheständler hat pralles Leben im Ausland – in Haus mit Pool!

Sich weitaus mehr leisten können in Rente: Ein Mann aus Niederbayern führt in Afrika nun ein schönes Leben.

Schönes Leben in Rente im Ausland.
© IMAGO / Pond5 Images, IMAGO / Panthermedia (Filmmontage)

3 große Renten-Änderungen 2024: “Die Rente mit 63 ist passé”

Was bringt das Jahr 2024 für die Rentnerinnen und Rentner? Wir sprachen mit Rentenexperte Helmut Achatz.

Vom beschaulichen Niederbayern ins laute, überbevölkerte und chaotische Mombasa? Ruheständler Max M. hat es gewagt und in der Millionenstadt in Kenia eine zweite Heimat gefunden. Dort lebt er ein kleines Luxusleben in Rente.

+++ Passend zum Thema: Rente: Viele kehren Deutschland den Rücken – warum sie ihr Glück im Ausland suchen +++

Die „Passauer Neue Presse“ berichtet, wieso es den früheren Reisefachmann und Touristenführer nach Afrika zog und er dorthin umsiedelte.

Pool trotz Mini-Rente

Max M. ist einer von rund 250.000 Menschen, die ihre deutsche Rente im Ausland beziehen. Vor zehn Jahren waren das lediglich 150.000 – die Tendenz der Senioren-Ausreise ist also steigend! Das Ziel Afrika bleibt aber exotisch, die Top-Auswanderungsziele deutscher Rentner sind Schweiz, USA, Österreich, Spanien und Frankreich. Immer mehr zieht es aber auch mittlerweile nach Südosteuropa, in Länder wie Bulgarien und Rumänien.

Mit überschaubarer Rente lebt der Bayer nun jedenfalls im ostafrikanischen Mombasa, in einem Haus mit Hühnern und sogar einem eigenen Pool. In Deutschland wäre das undenkbar, nicht jedoch im Ausland! Ohne staatliche Aufstockungen könnte er in seinem Heimatland nicht über die Runden kommen, berichtet die „PNP“. Dagegen sei das Leben in Kenia viel günstiger und mit seiner Mini-Rente finanzierbar.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Twitter / X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Bericht löst Diskussion aus: Zu hohes Anspruchsdenken als Rentner?

In der Facebook-Gruppe „Die Rente muss zum Leben reichen“ sorgt der Bericht für eine kontroverse Debatte.

+++ Ein ähnlicher Fall: Frau kriegt unter 1.000 Euro in Rente – trotzdem lebt sie im Saus und Braus +++

Ein Mann schreibt: „Hoffentlich wird Max nicht krank“ – und will auf die vermeintlich schlechtere gesundheitliche Versorgung in Kenia hinweisen. Schaut er dann in die Röhre? Eine Frau antwortet: „Kenia verfügt über exzellente Ärzte und Krankenhäuser! Mit einer Auslandskrankenversicherung kann er sich max. 6 Monate dort aufhalten und die Kosten werden übernommen, bzw. mit der Krankenkasse abgerechnet.“ Das sei also alles kein Problem. Außerdem, so meinen andere, wäre es doch besser, wenn er bis dahin das Leben mehr auskosten kann als hierzulande, selbst wenn dann die Versorgung im Krankheitsfall schlechter wäre.

+++ Mehr dazu: Rente: Ab ins Ausland? In diese Länder zahlt Deutschland am meisten +++

Ein anderer kritischer Facebook-Nutzer gibt zu bedenken: „Konnte sich Rentner Max während seines Arbeitsleben ein Haus mit Pool leisten?“ Mit anderen Worten: Wieso gibt es dieses Anspruchsdenken im Rentenalter, wenn er vorher im Erwerbsleben nicht das finanzielle Fundament schaffen konnte?


Mehr Themen für dich:

Auch interessant: Renten-Wissen


Manche wollen gar nicht in den Süden

Viele Menschen in Rente wollen aber auch gar nicht wegziehen. Ein Mann berichtet im Kommentarbereich: „Der Schwager lebt seit sieben Jahren auf Bali und hat dort ein schönes Haus. Das allzu schöne Wetter dort ist nicht unser Ding. Wir brauchen deutschen Herbst und Winter.“