Karl Lauterbach: Seine eigene Partei stellt ihn ins Abseits – „Seid ihr noch bei Trost?“

Karl Lauterbach: Das ist der Corona-Mahner

Karl Lauterbach: Das ist der Corona-Mahner

Seit der Corona-Pandemie ist Karl Lauterbach Dauergast in den Talkshows von ARD und ZDF. Wir stellen den SPD-Politiker vor.

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Von Wertschätzung keine Spur! Wer soll das noch kapieren? Karl Lauterbach gehört seit der Corona-Krise zu den bekanntesten und am meisten geschätzten Politikern der SPD, doch seine Partei scheint ihn verstecken zu wollen.

Dabei schaffte es der Sozialdemokrat Karl Lauterbach im jüngsten ZDF-Politbarometer auf Platz 4 bei den Politikern mit den besten Bewertungen, knapp hinter Markus Söder – und vor Olaf Scholz. Ansonsten waren nur noch Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann vor ihm. In der SPD scheint diese breite Anerkennung in der Bevölkerung aber keine Rolle zu spielen!

Karl Lauterbach: Seine SPD tut ihm DAS an – „Seid ihr noch bei Trost?“

Bei der Aufstellung der NRW-Landesliste für die kommende Bundestagswahl findet man Lauterbach weit hinten – auf Platz 23! Selbst „Spiegel"-Redakteur Markus Feldenkirchen kann darüber nur den Kopf schütteln: „Manche Welten sind sehr klein“, kommentiert er auf Twitter. Einen besonders deftigen Kommentar postet „Tagesspiegel“-Redakteur und Haupstadt-Insider Rainer Woratschka: „Listenplatz 23 für Karl Lauterbach. Wie kann das sein, liebe SPD? Seid ihr noch bei Trost?“

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Alice Weidel macht sich über Karl Lauterbachs hinteren SPD-Listenplatz lustig

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel höhnt auf Twitter, als sie den hinteren Listenplatz Lauterbachs entdeckt: „Ich gratuliere Ihnen herzlich“.

Ein Parteiliebling wird Lauterbach, trotz all seiner Expertise in der Gesundheitspolitik, wohl nicht mehr. Auch bei der Wahl zum SPD-Vorsitz 2019 fiel der Bundestagsabgeordnete zusammen mit Nina Scheer bereits im ersten Durchgang durch. Das Duo landete mit 14,63 Prozent nur auf den vierten Platz.

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Karl Lauterbach sollte besser erneut seinen Wahlkreis gewinnen

Zur Wahrheit gehört allerdings auch: Im Vergleich zu den vergangenen Wahlen rückte Lauterbach schon nach vorne auf der NRW-Liste. 2017 reichte es lediglich für Platz 58, 2013 sogar nur für den Platz 62.

Dennoch sollte Karl Lauterbach angesichts der Schwäche der SPD und des mäßigen Listenplatzes besser erneut direkt seinen Wahlkreis Leverkusen-Köln IV gewinnen, den er seit 2005 hält.

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Spitzenkandidaten der NRW-SPD für die Bundestagswahl sind der Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich und Umweltministerin Svenja Schulze.

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