Annalena Baerbock: „Ein Horror“ – Oskar Lafontaine warnt vor Grüner als Kanzlerin

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Mit seiner Wahl zum CDU-Parteichef ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einer der aussichtsreichsten Kandidaten aufs Kanzleramt geworden.

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Heftige Worte von Oskar Lafontaine! Er warnt vor der Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und einer Machtübernahme der Grünen nach der Bundestagswahl.

Auf seiner Facebook-Seite sagt der 77-Jährige deutlich seine Meinung über Annalena Baerbock und die Grünen.

Annalena Baerbock: „US-gesteuerte Grüne“ – Oskar Lafontaine gibt fragwürdige Warnung

Die Grünen hätten sich von einer Friedenspartei zu einer Kriegspartei verwandelt, so Lafontaine. Schon 1999 hätten wesentlich die Grünen um Joschka Fischer die Beteiligung am Jugoslawien-Krieg vorangetrieben. Außerdem verweist Lafontaine indirekt in seinem Beitrag auf jüngste Atomwaffen-Forderungen aus der grünen Denkfabrik Heinrich-Böll-Stiftung.

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Dann geht er Annalena Baerbock direkt an: „Eine führende Vertreterin dieser kriegsfreudigen grünen Partei ist die neue 'Kanzlerkandidatin' Annalena Baerbock. Sie bejaht völkerrechtswidrige Kriege, weitere Aufrüstung, Waffenlieferungen, die Einkreisung Russlands durch die USA und ist selbstverständlich gegen Nord Stream 2.“ Als Beleg für diese Behauptungen verlinkt der Saarländer eine Zitatensammlung auf dem linken Blog nachdenkseiten.de.

Für ihn ist es „ein Horror", sich die „US-gesteuerten Grünen“ mit Kanzlerin Annelena Baerbock beispielsweise in einer verschärften Ukraine-Krise mit Russland vorzustellen.

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Lafontaine über Annalena Baerbocks Ambitionen: „Es wäre in der Wirtschaft undenkbar“

Am Ende seines Facebook-Beitrags spricht Lafontaine der 40-Jährigen die nötige Erfahrung für das Amt der Bundeskanzlerin ab: „Die Grünen und viele ihre Anhänger im Journalismus sind mit Annalena Baerbock offensichtlich der Meinung, wenn man Mitarbeiterin einer grünen Fraktion war und zwei Kinder großzieht, sei man hinreichend qualifiziert, Bundeskanzlerin der größten Wirtschaftsnation Europas zu sein.“

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Das sei so, als wolle jemand Chef von VW, Daimler oder BASF werden, der noch nie Geschäftsführer in einem kleinen Betrieb war. „Es wäre in der Wirtschaft undenkbar“, so der ehemalige Sozialdemokrat. Auch bei Markus Lanz fand ein Insider angesichts ihrer bisherigen politischen Laufbahnkritische Worte zu den Ambitionen von Annalena Baerbock.

Anti-Baerbock-Beitrag von Oskar Lafontaine sorgt für Wirbel im Netz

Der Facebook-Beitrag erzielte viel Aufmerksamkeit. Bis Mittwochmittag wurde er bereits von über 5000 Facebook-Nutzern geteilt. Noch mehr Menschen reagierten mit Likes auf das Statement. Jedoch gibt es auch Widerspruch im Kommentarbereich.

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Ein Facebook-Nutzer attackiert den Ex-Finanzminister, der kurz nach der Bildung der rot-grünen Bundesregierung 1999 direkt wieder zurücktrat: „Oskar war mal ein Hoffnungsträger der SPD. Heute hat er den Faden zur Realität verloren, wird immer verbitterter und hat keinerlei politisch tragfähige Ideen. Was bleibt: Andere zu verunglimpfen, Hass zu sähen und krude außenpolitische Ideen zu verbreiten. Schade!“

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Ähnlich auch dieser kritische Kommentar: „Oh oh, da spricht aber das Alphamännchen. So schnell gehört man zu den 'alten grauen Männern'.“

Eine Kommentatorin gibt unter Lafontaines Beitrag zu bedenken: „Haben nicht gerade die 'erfahrenen' Minister unser Land an die Wand gefahren? In Krisenzeiten auf fast allen Ebenen versagt ? Oft wird vergessen, dass in guten Zeiten gut zu regieren ist. Da fällt mir ein Zitat ein: 'Einen guten Steuermann erkennt man erst im Sturm'.“

In einem neuen Facebook-Post verteidigt Lafontaine seine Attacke auf Barbock. Sein Post habe „viel Zustimmung gefunden, aber auch heftige Kritik hervorgerufen", schreibt er. Besonders viele hätten sich darüber aufgeregt, dass er Baerbock als kriegsfreudig bezeichnet habe, weshalb er das in dem neuen Beitrag noch mehr zu belegen versucht. So fordere sie mehr Druck auf Moskau und Härte gegenüber China.

Derweil teilt Gerhard Schröder in seinem Podcast in weiten Teilen die Baerbock-Kritik von Lafontaine, bei einer Sache jedoch zieht er eine rote Linie.

Die ersten 22 Minuten der Talkshow von Anne Will gehörten der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ganz alleine. Doch eine Frage sorgte im grünen Lager für Empörung!

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