Zalando: Kunden sollten sich in Acht nehmen – diese Betrugsmasche im Netz ist mehr als hinterlistig

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Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

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Mode-Schnäppchen im Netz bestellt – und trotzdem den vollen Zalando-Preis zahlen müssen? Dieser dreisten Betrugsmasche sind schon mehrere Nutzer auf den Leim gegangen.

Eigentlich hatten sie extra über ein Kleinanzeigenportal geordert, um eben nicht beim Markenhändler einkaufen zu müssen. Doch die „Zalando-Masche“ bei „Vinted“, so der Name des beliebten Schnäppchen-Portals, ist ein bekanntes Problem – über das Zalando selbst Bescheid weiß...

Zalando: Betrugsmasche auf „Vinted“

„Vinted“ bietet seinen Nutzern einen kostenpflichtigen Käuferschutzservice, der verspricht, Userdaten beim Shoppen zu schützen. Doch offenbar nutzen private Verkäufer auf „Vinted“ anschließend eben diese Daten, um damit ein Konto bei Zalando zu eröffnen, die bestellte Ware neu zu kaufen – und dem Kunden dann den Vollpreis statt des Schnäppchenpreises in Rechnung zu stellen.

Laut „Spiegel“ stehen nach wie vor hunderte dubiose Angebote, beispielsweise zu Markenschuhen, bei „Vinted“ online. Besonders interessant: Zalando weiß über diese dreiste Masche Bescheid.

Zalando weiß über Masche Bescheid

Auf Nachfrage des „Spiegel“ bestätigte Zalando, dass man „in den vergangenen Wochen“ derartige Betrugsfälle „feststellen musste“. Warum genau es jedoch offenbar so einfach für die Betrüger sei, mit neuen Accounts einfach Waren auf Rechnung zu bestellen, erklärte Zalando nicht.

Der Konzern verwies lediglich darauf, dass man beim Kauf bei Zalando sowohl E-Mail, Name, Adresse als auch Geburtsdatum angeben müsse. Zudem versicherte man, dass man ein Fake-Konto von „Vinted“ umgehend deaktiviere, wenn man erfährt, dass ihr Daten von Dritten missbraucht werden.

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„Wir setzen mögliche Mahnungen aus und stornieren – in der Regel nach erfolgter Retoure des Artikels – die entsprechende Zalando-Forderung“, so das Portal.

„Zalando-Masche“: Das sagt „Vinted“

Auch „Vinted“ selbst ist sich bewusst, was einige private Verkäufer auf der Seite veranstalten und teilt dem „Spiegel“ mit: „Die Plattform ist sich der Betrugsmasche bewusst und geht zum Schutz seiner Community dagegen vor.“

Der Kundenservice prüfe „kontinuierlich jeden einzelnen Fall und bearbeitet Anfragen zur Stornierung der entsprechenden Transaktion, sodass Mitglieder, die mit dem Vinted-Käuferschutz gekauft haben, entschädigt werden“. Beim „Großteil der Fälle“ habe es keine Probleme bei Rückerstattungen gegeben. (at)