Wissenschaft: Forscher entdecken seltenes Phänomen am Himmel – diese Gefahr lauert dahinter

Wissenschaft: Seltsame Entdeckung am Himmel! (Symbolbild)
Wissenschaft: Seltsame Entdeckung am Himmel! (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Cavan Images

Neues aus der Wissenschaft! Ein Irres Phänomen am Himmel bildete kurzerhand ein mysteriöses Rätsel für Forscher. Was genau dahintersteckt: Ein weites Wolkenband mit auffälligen Wellen.

Für die Forscher in der Wissenschaft ist klar: Das kann Störungen in der Atmosphäre sichtbar machen. Doch wie sich nun herausstellte, steckt hinter der Wolkendecke etwas völlig Anderes, was eine Gefahr für Tausende Menschen darstellt.

Wissenschaft: Forscher entdecken dieses irre Phänomen am Himmel – diese Gefahr lauert dahinter

Der Vorfall ereignete sich Ende April in Island. Der Nasa-Satellit „Landsat 8“ hatte das ungewöhnliche Bild am 30. April aufgenommen. In derselben Nacht fotografierte der Satellit das Gebiet erneut - aber dieses Mal im Infrarotbereich. Darüber berichtet der „Spiegel“.

Und plötzlich stellten die Forscher fest, dass es sich um einen Vulkan handelte: den Fagradalsfjall. Er liegt auf der Halbinsel Reykjanes, etwa 40 Kilometer von Islands Hauptstadt Reykjavík entfernt - für die Wissenschaft ein besonderer Vorfall.

Seit Ende März spuckt der Vulkan immer wieder Lava. An jenem Apriltag waren die Fontänen mehrere Hundert Meter in die Luft geschossen. Die dabei entstehende Hitze formte die Wolken offenbar zu ihrer auffälligen Form.

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„Der Dichteunterschied zwischen der vom Vulkan erwärmten Luft und der Umgebung ist sehr wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass Turbulenzen entstehen“, sagte Jean-Paul Varnier, Atmosphärenforscher der Nasa.

Throstur Thorsteinsson, Wissenschaftler an der Universität von Island, hält es ebenfalls für wahrscheinlich, dass der Vulkan die Wellenwolken beeinflusst hat. Er hatte Anfang Mai festgestellt, dass der Vulkan noch aktiver wurde und immer wieder Lava ausströmte. Der Start und Stopp der feurigen Fontänen habe wahrscheinlich das einzigartige Muster in der Atmosphäre erzeugt, so Thorsteinsson.

Wissenschaft: Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden

Anfang April waren zwei neue Felsspalten an dem Vulkan hervorgedrungen. Die Polizei musste das Gebiet evakuieren, Schaulustige wurden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Zuvor war das unterirdische vulkanische System mit dem Namen Krýsuvík 900 Jahre lang inaktiv gewesen.

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Eine größere Gefahr für Menschen, Orte oder die unweit entfernte isländische Hauptstadt Reykjavík bestand nach Behördenangaben bisher nicht, wie „Spiegel-Online“ schreibt. (nk)