Wissenschaft: Mysteriöses Phänomen im All gibt Forschern weiter Rätsel auf

Die Wissenschaft steht weiterhin vor einem Rätsel (Symbolfoto).
Die Wissenschaft steht weiterhin vor einem Rätsel (Symbolfoto).
Foto: IMAGO / Westend61

Die Wissenschaft steht weiter vor einem echten Rätsel in den weiten des Weltalls.

Es geht um mysteriöse Weltall-Blitze, die momentan die Astro-Wissenschaft beschäftigt.

Wissenschaft steht weiter vor DIESEM Weltall-Rätsel

Ein Beispiel wäre im All zu finden. Dort ist es nämlich Wissenschaftlern gelungen mit einer Himmelsdurchmusterung über 500 Radioblitze aus dem All einzufangen. Doch die sich wiederholenden Signale geben jetzt neue Rätsel auf. Davon berichtet der „Spiegel“.

Bislang war es immer zufällig, ob einer dieser Blitze in einer Himmelsregion aufflackerte, die grade von einem Radioteleskop ins Visier genommen wurde. Jetzt wurde der Radiohimmel aber in Kanada systematisch überwacht. Dabei konnten die Forscher insgesamt 535 der Fast Radio Bursts einfangen. Jetzt besteht Hoffnung, dass anhand dieses Katalogs nun endlich der Ursprung dieses großen Rätsels gelöst werden kann.

Wissenschaft: Radioblitze erstmal 2001 entdeckt

Die ersten Radioblitze wurden bereits im Jahr 2001 aufgezeichnet – allerdings zunächst noch unbemerkt. Erst fünf Jahre später sind sie den Wissenschaftlern aufgefallen. Erklären konnte sich die Blitze niemand. Nach und nach wurden den Astronomen erst bewusst, dass sie hier einem unbekannten Spektakel auf der Spur waren.

Im Jahr 2014 wurde erstmals eine Radioquelle aufgespürt, die mehr als einmal blitzte. Diese wiederholt funkenden Fast Radio Burst werden „Repeater“ genannt. Für die Radioastronomen war dieser Fund Gold wert – sie konnten jetzt ihre Schüsseln gezielt auf diese Objekte richten und somit auch genauer studieren. Doch die Radioblitze wurden nur noch rätselhafter!

Wissenschaft: Mehr Energie als die Sonne

So viel lässt sich jedoch sagen: Die Signale der Blitze müssen aus fernen Weltallregionen stammen. Dabei flackern sie in bis zu drei Milliarden Lichtjahren Entfernung auf. Um über eine solche Distanz überhaupt nachweisbar zu sein, müssen sie innerhalb von Millisekunden ungefähr so viel Energie senden, wie die Sonne binnen Stunden abstrahlt!

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Diese Energie entspringt einem sehr kleinen Volumen. Je kürzer ein Signal ist, umso kleiner ist die Quelle, der es entstammen kann. Bedeutet: Ein Blitz, der nur Millisekunden währt, muss einen Ursprung haben, der um einiges kleiner als die Erde ist.

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Wissenschaft: Bislang keine Klärung der sonderbaren Weltall-Blitze.

Was aber könnte das sein? Es gibt viele Ideen hierzu. Jedoch fehlte den Forschern laut des „Spiegel“ zunächst mehr Objekte, die sie untersuchen konnten. Mit der in Kanada durchgeführten Untersuchungen konnten zwar neue Erkenntnisse gewonnen werden, aber hundertprozentig konnte noch nicht geklärt werden, was es mit diesen Blitzen auf sich hat.

Es bleibt also spannend… (cf)