Whatsapp in der Kritik – Taliban nutzt App in Afghanistan für perfide Machenschaften

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

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Menlo Park. Unzählige Menschen nutzen den Messaging-Dienst Whatsapp weltweit – so auch die Taliban in Afghanistan! Laut Medienberichten hat die Terrorgruppe den Chatdienst verwendet, um ihre perfiden Machenschaften zu verfolgen.

Welche Nachrichten dabei vermutlich über Whatsapp ausgetauscht wurden, erfährst du hier.

Whatsapp: Taliban nutzt Chatdienst in Afghanistan

Die „Washington Post“ berichtete bereits, dass die Taliban Einwohnern von Kabul über WhatsApp-Gruppen mitgeteilt hätten, dass sie die Kontrolle über die Stadt übernehmen.

Facebooks Chatdienst Whatsapp müsse laut einer Sprecherin der App jedoch US-Sanktionen befolgen. Dazu gehöre auch, Profile zu löschen, „die sich als offizielle Accounts der Taliban zu erkennen geben“.

Whatsapp schützt die Chats, indem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung angewendet wird – mit anderen Worten können prinzipiell nur die beteiligten Nutzer auf die Inhalte der Unterhaltungen zugreifen - nicht die Plattform selbst. Über die Analyse von Namen, Fotos oder Profilbeschreibungen versucht Whatsapp auf anderem Wege an die benötigten Informationen zu gelangen – ansonsten kann eine Identifizierung problematischer Gruppen nicht stattfinden.

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Die wichtigsten Whatsapp-Verbote:

  • Verbreitung von Fake News
  • Beleidigung anderer Nutzer
  • Gewaltandrohung gegen andere Nutzer
  • Gewaltaufruf
  • Versenden vom Spamnachrichten
  • Eine falsche Identität verwenden
  • Ausspionieren anderer Nutzer
  • Schadcodes wie Viren, Trojaner oder veränderte Software verbreiten
  • Telefonnummer zu oft wechseln (Probleme mit der Verifizierung)

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Whatsapp reagierte nun auf die Kritik und versicherte: Sowohl der Chatdienst als auch Facebook und Instagram machen es sich zur Aufgabe, die Taliban von allen Plattformen zu verbannen.

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Weitere Whatsapp-Themen:

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Der Instagram-Chef Adam Mosseri äußerte sich hierzu im Sender Bloomberg TV: „Wir werden anpassen müssen, was wir machen und wie wir das machen, um auf sich verändernde Risiken zu reagieren“. (lb/dpa)