Whatsapp: Neue Erkenntnis, wie die App uns beeinflusst – Forscher findet Überraschendes heraus

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

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Whatsapp wird von zahlreichen Menschen täglich genutzt. Dass uns der Messenger dabei auch beeinflusst, dürfte nicht überraschend sein. Doch was ein Forscher jetzt herausfand, kommt doch etwas unerwartet.

Dass Whatsapp eine viel genutzte App ist, ist unumstritten. Aber auch im Web kannst du auf den Messenger-Dienst zurückgreifen. Ob das Hin- und Herschicken von Bildern oder auch das Aktualisieren des Status – mit der App kannst du deine Freunde immer auf dem Laufenden halten. Ein Forscher hat jetzt herausgefunden, wie uns der beliebte Messenger beeinflusst.

Whatsapp: Forscher findet Überraschendes heraus

Wie „mdr.de“ berichtet, hat jetzt ein Forscher der Uni Halle untersucht, ob die tägliche Nutzung von Whatsapp Einfluss auf den Schreibstil bei Jugendlichen hat. Und das Ergebnis dürfte durchaus überraschend sein.

Anders als gedacht, spielt die Rechtschreibung bei Whatsapp, Telegram oder auch anderen Messengern eine wichtige Rolle. Das behauptet der Linguist Dr. Florian Busch von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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Das ist Whatsapp:

  • Der Instant-Messaging-Dienst wurde 2009 in Santa Clara, USA von Jan Koum und Brian Acton gegründet
  • 2014 kaufte Facebook Inc. Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar auf
  • Die Anwendung gibt es für Android- und Apple-Nutzer
  • Du kannst darüber nicht nur Text- und Sprachnachrichten sowie Bilder verschicken, sondern auch telefonieren
  • Wegen mangelndem Datenschutz steht Whatsapp immer wieder in der Kritik

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Whatsapp: Rechtschreibung spielt eine wichtige Rolle

„Schreibfehler können auch in Whatsapp als peinlich wahrgenommen werden. Darauf weisen sich die Jugendlichen mitunter gegenseitig hin und korrigieren einander. Ihnen ist wichtig, nicht ungebildet zu wirken“, sagt der Forscher.

Dr. Florian Busch hat den Schreibstil der Jugendlichen für seine Promotion extra untersucht. Und auch ein weiteres Ergebnis kommt überraschend: Die jungen Leute nehmen das Schreiben per Messenger als schwieriger wahr als das Schreiben in der Schule.

Whatsapp: Schreiben per Messenger schwieriger als in der Schule

Laut der Untersuchung verzichtet die eigentlich viel einfachere Sprache der Kurznachrichten zwar auf Satzzeichen, oder Groß- und Kleinschreibung, aber es gebe viel mehr Möglichkeiten und Nuancen, mit denen Bedeutungen transportiert werden können.

Laut Dr. Florian Busch macht es das schwieriger, immer die richte Ansprache zu treffen. Ebenfalls überraschend: Ganze Sätze werden nicht durch Emojis ersetzt. Sie spielen zwar eine wichtige Rolle, aber sie werden nicht dadurch ersetzt. „Enge Freunde verzichten mitunter ganz auf den Einsatz von Emojis, weil sie nicht nötig sind, um einander richtig zu verstehen. In weniger engen Beziehungen werden sie verwendet, um die Bedeutung einer Nachricht zu illustrieren“, erklärt der Forscher.

Whatsapp: Emojis können Sätze nicht ersetzen

Die Art und Weise, wie in der Schule geschrieben wird, werde dagegen als eher eindimensional und einfacher wahrgenommen, weil es laut Busch „mit der Standardsprache nur ein Regelwerk gibt, an dem sie sich orientieren müssen.“

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Im Rahmen seiner Promotion hat der Linguistlaut „mdr.de“ zur schriftlichen Kommunikation von Jugendlichen im Netz 200 Schüler und Schülerinnen befragt, 19.000 Textnachrichten und 80 Schulaufsätze analysiert.

Wirklich interessante Erkenntnisse, die der Forscher damit herausgefunden hat. (cf)