Wetter: Auf den Tag genau berechnet – DANN wird es laut Meteorologen deutlich wärmer

Bis sich der Winter endgültig verabschiedet, wird es wohl noch eine Weile dauern. (Symbolbild)
Bis sich der Winter endgültig verabschiedet, wird es wohl noch eine Weile dauern. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Eibner

Nach einem langen Winter mit so einigen Kälteeinbrüchen lassen dauerhaft warme Temperaturen noch immer auf sich warten. Der April ist seinem Ruf dieses Jahr mehr als gerecht geworden, was das Wetter angeht – und hat gezeigt, dass er von Schnee über Hagel bis Sonnenschein alles zu bieten hat.

Doch wie wird das Wetter im Mai? Vorhersagen zeigen, dass auch der Mai zumindest am Anfang noch kaltes Wetter mit sich bringt – doch ab einem bestimmten Tag könnte sich das plötzlich ändern.

Wetter: Kalte Luft bis zu den Eisheiligen

Nach Auswertungen des Meteorologen Jan Schenk für „Focus Online“ bringt der Mai endlich Aussichten auf wärmeres Wetter mit sich. Trotzdem müssen wir wohl noch eine Weile warten, bis der Winter endgültig zu Ende ist.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Bei Auswertungen von Ensemblerechnungen, einer Art Mittelwert aus über fünfzig Modellrechnungen, zeigt sich, dass es bis zu den Eisheiligen in Europa und Deutschland immer noch kühl bleibt. Die Prognosen zeigen, dass die Temperaturen bis Mitte Mai noch unterdurchschnittlich kalt bleiben.

Doch das ist noch kein Grund, den Mai komplett abzuschreiben, was gutes Wetter angeht. Die Prognosen zeigen auch, dass ab dem 17. Mai schlagartig die Temperaturen um einiges wärmer werden könnten. Dafür sorgt warme Luft aus dem Südwesten.

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Grund für die bis dahin weiterhin kühlen Temperaturen ist laut „Focus Online“ der eingeschlafene Polarjet, ein starker Windstrom. Mit seinem Ausbleiben fehlt es an Tiefdruckgebieten über Deutschland und damit auch an Regen. Mittlerweile ist es trotz der kalten Temperaturen ziemlich trocken.

Eine leichte Erholung des Polarjets ist erst in der zweiten Hälfte des Mai auszumachen. Damit könnten dann etwas mehr Regen, dafür aber auch ausgeglichenere Temperaturen kommen. (cm)