Wetter in Deutschland: „Schlimmste Zeit des Jahres beginnt“ – Experten warnen DAVOR

Warme Temperaturen sind für viele Menschen nicht immer ein Segen. Ein Wetter-Phänomen plagt sie.
Warme Temperaturen sind für viele Menschen nicht immer ein Segen. Ein Wetter-Phänomen plagt sie.
Foto: WetterOnline; IMAGO / TheNews2 (Montage: DER WESTEN)

Wir freuen uns aktuell über jeden Sonnenstrahl. Das typischer April-Wetter hat uns fest in der Hand. Ein Mix aus Sonne, Wolken, Regen und Schnee. Doch wenn das Wetter in Deutschland besser wird, beginnt für andere die „schlimmste Zeit des Jahres“.

Denn der Frühling hat wie jedes Jahr ein Wetter-Phänomen im Gepäck, das viele Menschen in den Wahnsinn treibt. Die Pollenzeit geht wieder los!

Wetter in Deutschland: Aktuell hohe Pollen-Konzentration

Wie „WetterOnline“ berichtet, fliegen vor allem die Birkenpollen durch die Luft. Sie gehören zu den aggressivsten Pollen überhaupt. Bereits jetzt werden hohe Pollenkonzentrationen in der Luft erreicht. Allergiker bekommen durch Niesattacken, tränenden Augen, Atemprobleme und juckende Haut.

Auch wenn es noch nicht so warm ist, fliegen die Pollen durch die Luft. „Im Laufe der Woche nimmt die Konzentration überall zu und zum Wochenende haben wir es fast im ganzen Land mit starkem Birkenpollenflug zu tun. Nur an den Küsten, in den Mittelgebirgen und am Alpenrand ist die Belastung etwas geringer,“ so Meteorologe Björn Goldhausen.

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So entsteht eine Wetter-Vorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Birkenpollen können bis zu 300 Kilometer weit fliegen. Ein einzelner Birkenbaum hält in seinen männlichen Kätzchen viel Blütenstaub bereit. Mit rund fünf Millionen Pollenkörnern pro Kätzchen übertrifft die Birke die meisten anderen Bäume.

Da die Pollen nur über den Wind und nicht durch Insekten verteilt werden, gibt der Baum größere Mengen frei.

Goldhausen: „Die Birke ist nicht nur äußerst robust und wächst enorm schnell, sondern auch hochpotent in Sachen Pollenproduktion. Zudem sind ihre Pollen hoch allergen. Birkenpollen zählen zu den aggressivsten und stärksten Baumpollenallergenen überhaupt. Rund 25 Prozent aller Pollenallergiker reagieren auf Birkenpollen.“

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Wetter in Deutschland: Pollenflug hat zugenommen

Der Klimawandel und die steigenden Temperaturen sorgen für noch mehr Pollen. Goldhausen: „Bei einem milden Verlauf des Winters verkürzt sich die vegetationsfreie Zeit, sodass die Pollensaison schon früh im Jahr beginnen kann. Meist ebbt der Pollenflug der Birke im Tiefland schon ab Ende April ab. Im Bergland kann er jedoch noch bis in den Frühsommer hineindauern.“

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Durch das warme Wetter hat der Pollenflug in den letzten 20 Jahren zugenommen. Auch gibt es „mehr Tage mit erhöhter Pollenkonzentration“. (ldi)