Wetter in Deutschland: Unglaubliche Prognose – Wetter-Phänomen wegen Ex-Hurrikan

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Das Wetter in Deutschland hat sich während des Sommers vielerorts eher von seiner nassen und kühlen Seite gezeigt. Doch kaum waren die Sommerferien in den meisten Bundesländern vorbei, sind die Temperaturen Anfang September in die Höhe geschossen.

Mit viel Sonne und Höchstwerten von bis zu 30 Grad hat sich das Wetter in Deutschland im Laufe der Woche wirklich alle Mühe gegeben. Grund dafür war eine Anomalie, die mit einem Ex-Hurrikan zusammenhängt. Doch damit verbunden sind auch Regen und teilweise heftige Gewitter. Die Prognose für die nächsten September-Tage kommt ebenfalls überraschend.

Wetter in Deutschland: Wärmeblase von der iberischen Halbinsel

Wie „The Weather Channel“ berichtet, war eine Wärmeblase, die von der iberischen Halbinsel herüberzieht, der Grund für die sommerlichen und warmen Temperaturen, über die sich die Menschen in Deutschland in den letzten Tagen freuen durften.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Gemeinsam trugen ein Tiefdruckgebiet vor der Küste Portugals und Ex-Hurrikan Ida warme Luft nach Deutschland und Europa und sorgten für die sommerliche Wetteranomalie.

Wetter in Deutschland: Überdurchschnittlich hohe Temperaturen

Ende der Woche kam es durch die Wetteranomalie sogar zu Höchsttemperaturen von bis zu 30 Grad – acht Grad über der Durchschnittstemperatur im September.

Doch trotz des schönen Monatsanfangs hatte es das Wetter-Phänomen des Ex-Hurrikans faustdick hinter den Ohren. Denn mit den warmen Temperaturen steigt auch die Wahrscheinlichkeit auf Gewitter und Regenfälle.

Wetter in Deutschland: Auf Ida folgt Ex-Hurrikan Larry

Seit Donnerstag ist das feuchtwarme Wetter bereits umgeschlagen und hat vielerorts für erste Unwetter und Regenschauer gesorgt. Doch mit einem Ex-Hurrikan ist es diesen Monat nicht getan.

Nach Ex-Hurrikan Ida bestimmt auch in der nächsten Woche einer ihrer Artgenossen das Wetter in Deutschland. Ex-Hurrikan Larry schiebt laut „The Weather Channel“ erneut Tiefdruckgebiete über Deutschland.

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Weitere News:

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Diese führen auch in der kommenden Woche wieder zu sommerlichen Tagen mit Temperaturen von bis zu 27 Grad und anschließend zu Regen und Gewittern. Schon ab Dienstag sagt der Deutsche Wetterdienst lokal erste Unwetter und Schauer voraus, die bis zum Freitag immer wieder auftreten können.

Erst wenn die durch Ex-Hurrikan Larry angeschobenen Tiefdruckgebiete über Deutschland hinweggeschoben sind, soll das wechselhafte Wetter sein Ende finde. Kühler wird es dann allerdings auch. (cm)