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Urlaub in Spanien: Nicht nur Mallorca – auch diese Insel sagt Touristen jetzt den Kampf an

Nachdem Mallorca den Touristen, die ihren Urlaub auf der Insel machen wollen, den Kampf angesagt hat, zieht eine weitere spanische Insel nach!

Wer auf dieser spanischen Insel Urlaub machen will, könnte bald neue Regeln erwarten.
© IMAGO/Pond5 Images

Urlaub: Das sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen

Die Sommerzeit ist bei vielen Deutschen Urlaubszeit. Dann stellt sich die große Frage nach dem Ziel. Strand, Berge oder doch ein Städtetrip? Wir zeigen Dir die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Jahr 2022.

Die Urlaubssaison in Spanien steht vor der Tür. Wer in diesem Jahr auf Mallorca Urlaub machen möchte, sollte allerdings ein paar neue Regeln kennen. Denn der Partytourismus, oft verbunden mit exzessivem Alkoholkonsum, ist ein fester Bestandteil Mallorcas. Einige Regeln sollen dafür sorgen, dass sich die Touristen benehmen.

Dazu gehören sieben neue Verhaltensregeln, unter anderem das Rauchen nur in bestimmten Bereichen, Maßnahmen beim Alkoholverkauf und keine Kostüme oder Megaphone in den Partyzonen. Über alle sieben neuen Regeln haben wir hier berichtet. Doch die Ballermann-Insel ist mit ihren Maßnahmen nicht allein. Jetzt will eine weitere spanische Insel nachziehen!

Urlaub in Spanien: Neue Regeln für Urlauber

Auch die Ferieninsel Teneriffa hat Touristen den Kampf angesagt, genauer gesagt die Einwohner. Denn die Einheimischen haben genug von den ganzen Urlaubern, die im Sommer die Kanareninsel fast schon überschwemmen und sich teilweise ziemlich daneben benehmen. Zum Start der Urlaubssaison sprühen Einheimische jetzt schon Graffitis an Gebäude, in denen sie die Urlauber auffordern, wieder heimzugehen, wie die englische Zeitung „Daily Mail“ berichtete. Sätze wie „Touristen, geht nach Hause“ sind an die Wände gesprüht.


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Immer mehr Menschen auf der Insel schließen sich der Forderung an, den Tourismus einzuschränken, beispielsweise durch weniger Flüge auf die Insel oder eine Touristensteuer. Ein großer Kritikpunkt der Einheimischen von Teneriffa ist, dass Wohnungsmieten und Hauspreise immer weiter steigen, weil Vermieter Immobilien für Airbnb und Touristenunterkünfte aufkaufen. Auch überfüllte Straßen, Lärm und Müllverschmutzung sind den Bewohnern der spanischen Ferieninsel ein Dorn im Auge.

Proteste angekündigt

Für den 20. April haben Aktivisten einen Protestmarsch angekündigt. Auf einem Plakat für die Demonstration heißt es, dass die Kanarischen Inseln „eine Grenze haben“ und die Demonstranten für „den Erhalt von Naturräumen, ein Touristenmoratorium und strengere Regeln für Ausländer beim Immobilienkauf“ demonstrieren werden, wie die „Daily Mail“ berichtet.


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Die Bewohner Teneriffas fordern vor allem einen qualitativen Tourismus, bei dem die Urlauber die Natur und die Insel respektieren. Immer mehr Einwohner wünschen sich daher eine Reduzierung der Urlauberzahlen.