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Urlaub: Neue Regel an den Flughäfen – Reisende können es kaum abwarten

Eine neue Regel beziehungsweise der Wegfall einer alten könnte jetzt auch deinen Urlaub beeinflussen. Es wird auf jeden Fall leichter.

© IMAGO/Bihlmayerfotografie

Urlaub: Das sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen

Die Sommerzeit ist bei vielen Deutschen Urlaubszeit. Dann stellt sich die große Frage nach dem Ziel. Strand, Berge oder doch ein Städtetrip? Wir zeigen Dir die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Jahr 2022.

Shampoo, Sonnencreme, Zahnpasta oder Kontaktlinsenflüssigkeit – wer mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegt, muss stets auf die Flüssigkeitsmenge achten. Darum haben viele Reisende alles im Mini-Format dabei. Nervig, aber so sind nun mal die Regeln an den meisten europäischen Flughäfen.

+++ Flughafen Köln/Bonn: Wichtige Änderung ab Juli! +++

Das soll sich jetzt jedoch ändern. Die ersten Flughäfen sind bereits dran. Hier erfährst du, worauf du dich vielleicht schon bei deinem nächsten Urlaub freuen kannst.

Urlaub: Flüssigkeitsgrenze am Flughafen bald Vergangenheit?

Seit 2006 darfst du keine Behälter mit mehr als 100 Milliliter Fassungsvermögen im Handgepäck dabeihaben, diese müssen zudem in einem durchsichtigen Plastikbeutel transportiert werden, der maximal einen Liter fasst und wieder verschließbar ist. Dieser muss zudem bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen vorgezeigt werden. Die Regel gilt innerhalb der EU und ist zur Terrorabwehr gedacht.


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Doch genau damit ist nun Schluss – zumindest an einigen Flughäfen wie Shannon in Irland, Helsinki in Finnland oder der London-City-Airport. Hier brauchst du keinen Plastikbeutel mehr und die Flüssigkeitsgrenze ist bereits abgeschafft. Das Ganze wird möglich gemacht durch neue Scanner. Diese können Flüssigkeiten erkennen und machen die bisherige Regelung überflüssig. Also weg mit den Mini-Shampoo-Flaschen? Nicht so voreilig!

Urlaub: Flüge ab Deutschland weiterhin mit Plastikbeutel

In Deutschland gibt es bisher noch keinen Flughafen, der die Flüssigkeitsgrenze aufgehoben hat. Doch laut des Portals „Reisereporter“ werden die CT-Scanner auch hier bereits getestet. Für Reisende haben sie viele Vorteile. Sie kommen so viel schneller durch die Kontrolle, müssen im Vorhinein weniger akribisch packen und auch für das Personal wird es einfacher.


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Auf Anfrage vom „Reisereporter“ gibt der Frankfurter Flughafen bekannt, bisher weniger Geräte als geplant im Einsatz zu haben. Dennoch sei der weitere Ausbau geplant. Trotzdem würde sich dadurch erst einmal nichts an der Flüssigkeitsgrenze ändern. Denn Reisende könnten im Vorhinein nicht wissen, ob die neuen CT-Geräte bei der Sicherheitskontrolle zum Einsatz kämen oder nicht.

Auch der Berliner Flughafen legt den Reisenden nahe, sich weiter an die 100-Milliliter-Regel zu halten, solange noch nicht alle Kontrollspuren mit den Scannern ausgestattet seien. Auch in München, Nürnberg, Memmingen oder Düsseldorf sieht es nicht anders aus.