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Urlaub an der Ostsee: Besucher machen ekligen Strand-Fund – „15 Zentimeter und wabbelig“

Der Urlaub an der Ostsee endete für einige Besucher mit einem rätselhaften Ekel-Fund am Strand. Wir haben uns der Sache angenommen.

© IMAGO/Zoonar

Fehmarn: so schön ist die Sonneninsel

Fehmarn ist die drittgrößte Insel Deutschlands. Die Ostseeinsel liegt in Schleswig-Holstein und ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber. Mit Lübeck und Kiel liegen zwei Großstädte zirka eine Autostunde entfernt.

Bei einem Spaziergang an der Küste findet man allerlei Strandgut, das mal mehr und mal weniger spannend sein kann. Unmengen von Müll sind in der Regel dabei, aber auch schöne Muscheln und Krebse, Fischernetze, Schuhe… Ein ziemlich ekelig aussehender Fund beschäftigt aktuell einige Gäste aus Hamburg, die ihren Urlaub an der Ostsee verbrachten.

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Sie haben ein Foto von einem weißlich-gelben Gebilde an den renommierten forensischen Biologen Dr. Mark Benecke geschickt. Der Experte hat das Fundstück auf seiner Facebook-Seite gepostet, um die Community bei der Bestimmung einzubeziehen. Mit mäßigem Erfolg, wie unser Partner-Portal MOIN.de berichtet.

Urlaub an der Ostsee: Ist der Ekel-Fund ein Angelköder?

Die Finder beschreiben das Objekt – ob es nun ein Gegenstand oder Tier ist – so: „Es war ca. 15 cm lang und wabbelig.“ In den Kommentaren gibt es eine Vielzahl von Vermutungen: Einige Nutzer spekulieren, dass es sich um einen künstlichen Köder fürs Angeln handeln könnte.

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Andere Kommentatoren geraten auf die schlüpfrige Schiene und bringen augenzwinkernd ins Gespräch, dass es sich um ein intimes Spielzeug handeln könne: „15 cm und wabbelig? Hat da jemand seine eis.de-Lieferung verloren?“ Es gibt sogar Vorschläge wie „Pizzabrötchen im Kondom“.

NABU-Experte kennt die Lösung

Mehr oder weniger witzige Kommentare vergleichen das Objekt mit angebrannten Baguettebrötchen oder den lange vermissten Zähnen der Großeltern. Ein paar Nutzer ziehen aber auch die Möglichkeit in Betracht, dass es sich um ein Tier oder einen Teil eines Tiers handelt. Da wird wild spekuliert über Seegurken und Herkuleskäfer. Auch die Vermutung, es könne sich um die Larve eines Weidenbohrers handeln, kommt auf – wird aber wieder verworfen. Tenor: Angeblich zu klein.

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Mehr als 80 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Post angesammelt, doch zu einem klaren Ergebnis führen sie nicht. MOIN.de hat daher einen Experten um Aufklärung gebeten, worum es sich bei diesem Ekel-Fund an der Ostsee handeln könnte. Diplom-Biologe Thomas Behrends vom Naturschutzbund (NABU) Schleswig-Holstein ist sich ziemlich sicher, dass es sich tatsächlich um eine abgestorbene beziehungsweise beschädigte Raupe des Weidenbohrers (lateinisch: Cossus cossus) handelt.


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Behrends ist Insektenkundler mit mehr als 20-jähriger Erfahrung. Was er über den Weidenbohrer und allgemein über die bemerkenswerte Käfer-Vielfalt auf Fehmarn zu erzählen hat, liest du hier im Details auf MOIN.de.