Urlaub an der Ostsee: Orte sagen Urlaubern den Kampf an! „Können so nicht weiter machen“

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

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Ein Urlaub an der Ostsee soll eigentlich der Entspannung dienen. Doch für die Einheimischen dort ist vor allem die Sommer-Saison alles andere als entspannt.

Urlaub an der Ostsee steht hoch im Kurs. Und wie unser Partnerportal „MOIN.DE“ berichtet, leiden die Menschen, die dort wohnen, unter dem Massenandrang.

Urlaub an der Ostsee: Einheimische fühlen sich nicht mehr wohl

„Das Problem ist, dass Einheimische häufig gar keine Wohnungen mehr bekommen hier“, zitierte „MOIN.DE“ im vergangenen Jahr beispielsweise einen Mann in Timmendorfer Strand zur Lage an der Ostsee. Und auch auf Rügen, Usedom und vielen anderen Orten ist es nicht besser.

„Man gönnt es den Leuten. Aber es nimmt uns die Luft zum Atmen. Das ist kein Leben mehr. Es wird alles zugebaut. Überall, wo es schön ist, wird gebaut“, erklärt ein weiterer Ostsee-Anwohner.

Urlaub an der Ostsee: Jetzt soll sich was ändern

Und jetzt scheint sich tatsächlich etwas für die Einheimischen zu tun: Der Tourismus an der Ostseeküste von Schleswig-Holstein soll künftig nicht nur Bedürfnisse der Gäste, sondern auch die der Einwohner berücksichtigen. So geht es aus einem Tourismus-Entwicklungskonzept hervor, das der Ostsee-Holstein-Tourismus vorgestellt hat.

In Zukunft sollen Urlauber mehr Verantwortung gegenüber Einheimischen und Mitarbeitern übernehmen. „Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir nicht so weitermachen können“, sagt Geschäftsführerin Katja Lauritzen. Während der Pandemie waren viele Strände in der Lübecker Bucht oft so überlastet, dass einige von ihnen zeitweise gesperrt werden mussten.

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Urlaub an der Ostsee: Mehr Qualität für alle

Das Ziel sei verträglicher Tourismus mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Aufenthaltsqualität für alle. Nicht nur Urlauber. Welche Maßnahmen getroffen werden sollen, das liest du auf „MOIN.DE“. Zu dem Artikel geht es hier>>> (cf)