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Rewe, Edeka, Kaufland und Co: Supermarkt setzt Pfandobergrenze – wie halten es andere Märkte?

Ein erster Händler ist jetzt einen drastischen Schritt gegangen und hat eine Pfandobergrenze festgelegt. Droht das auch bei Rewe, Edeka, Kaufland und Co.?

© IMAGO/MiS

Aldi, Edeka, Rewe und Co.: Revolution bei Pfand-Rückgabe – dieses Gerät macht's möglich

Für jede Flasche oder Dose einzeln zum Supermarkt oder Discounter tingeln? Das dürfte kaum einer machen. Sinnvoller ist es für viele dagegen, erst mal das Pfand zu sammeln, um dann eine große Menge auf einmal wegzubringen. Doch könnten diesen Plan bald eine neue Regel bei Rewe, Edeka, Kaufland und Co. durchkreuzen?

Denn in einer Tegut-Filiale ist man zuletzt einen radikalen Schritt gegangen: Hier hat man eine Pfandobergrenze von fünf Euro eingeführt. Wer darüber kommt, dem droht sogar im schlimmsten Fall ein Hausverbot. Könnte dieses Schicksal jetzt auch Kunden von Rewe, Edeka, Kaufland und Co. ereilen?

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Rewe, Edeka, Kaufland und Co. mit Pfandobergrenze?

„Liebe Kunden, da wir nur geringe Kapazitäten haben und aus Rücksicht gegenüber unseren Stammkunden, können wir nur Leergut, pro Kunde, bis zu einem Pfandwert von fünf Euro annehmen. Wer sich nicht daran hält, bekommt HAUSVERBOT!“, war zuletzt auf einem Aushang bei einer Tegut-Filiale in Mainz zu lesen (wir berichteten). Zum großen Unmut der Kunden. Denn gerade Senioren oder Familien, bei denen sich automatisch mehr Pfand ansammelt, könnte man dadurch ins Aus schießen.

Mittlerweile ist man im Tegut-Markt zurückgerudert. Demnach habe der Marktinhaber eingesehen, „dass er übers Ziel hinausgeschossen ist“. Trotzdem bleibt bei vielen Kunden – auch von konkurrierenden Supermärkten – ein bitterer Beigeschmack zurück. Könnte auch bald bei ihrem Händler des Vertrauens eine Pfandobergrenze drohen?


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Wie eine Sprecherin der Rewe Group auf Nachfrage dieser Redaktion mitteilt, ist die „generelle Beschränkung der Zahl der zurückgegebenen Pfandverpackungen je Person“ sowohl für Rewe als auch für Penny „keine Option“. Hier würde man eher versuchen, logistisch aufzurüsten, um die Pfandrückgabe für Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten.

Aldi, Kaufland und Lidl werden deutlich

Auch Aldi Nord und Aldi Süd sehen keine Abgabebegrenzung in ihren Märkten vor. Gleiches gilt beim Discounter-Konkurrent Lidl. Hier heißt es auf Nachfrage: „In unseren Filialen können alle pfandpflichtigen Einwegflaschen aus Kunststoff, Glas und Metall sowie Dosen aller Marken und Hersteller zurückgegeben werden (…) – ohne lange Wartezeiten und auch ohne Mengenbeschränkung.“


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Eine Sprecherin von Kaufland wird auf Anfrage dieser Redaktion ebenfalls deutlich: „Eine Mengenbegrenzung gibt es nicht. Sollte es bei der Rückgabe zu technischen Problemen kommen, können sich unsere Kunden einfach an die Kundeninformation wenden.“ Nur Edeka hat sich auf Anfrage bis dato nicht geäußert. Doch Kunden können nach den Aussagen der Konkurrenz wohl optimistisch sein, dass sie sich für die Abgabe ihrer Pfandsäcke künftig keinen neuen Markt suchen müssen.