Rewe, Edeka, Aldi und Co.: 2G-Regelung für Supermärkte doch nicht vom Tisch?! Kunden sind entsetzt – „Dreist und unverschämt!“

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

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Für Ungeimpfte könnte es immer ungemütlicher werden – und das bei alltäglichen Dingen wie dem Einkauf bei Rewe, Edeka, Aldi und Co.!

Personen, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, könnten demnach schon bald ernste Probleme bekommen, wenn sie ihren Wocheneinkauf bei Rewe, Edeka, Aldi oder ähnlichen Läden machen wollen.

Rewe, Edeka, Aldi und Co.: Keine Maskenpflicht mehr? Ungeimpfte müssen draußen bleiben

In Hessen ist es bereits beschlossene Sache. Einzelhändler und große Ketten wie Rewe, Edeka und Aldi dürfen fortan selbst entscheiden, ob sie eine 2G-Regelung in ihren Geschäften durchsetzen und somit nur noch Geimpfte und Genesene willkommen heißen. Ungeimpfte hingegen müssen dann schleunigst Alternativen finden, wie sie an ihre Lebensmittel kommen.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020), viele bieten inzwischen einen Lieferservice an
  • Über die Angebote kannst du dich regelmäßig im Prospekt informieren

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Die kontroverse Neuerung hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag (12. Oktober) verkündet. Sollten sich Filialen für die 2G-Regelung entscheiden, müssten ihre Kunden nicht mehr auf den Mindestabstand und die Einhaltung der Maskenpflicht achten.

Rewe, Edeka, Aldi und Co.: Kunden empört – „Amazon wird es freuen“

Doch so ganz scheint nicht einmal die hessische Regierung an dieses Konzept zu glauben. „Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, wird Bouffier von „Bild“ zitiert.

Auch die Kunden treten der 2G-Regelung für Supermärkte mit Skepsis entgegen. Für einige von ihnen wäre es ein absolutes No-Go, Ungeimpfte nicht mehr in die Läden zu lassen. „Das ist dreist und unverschämt!“, wütet ein aufgebrachter Facebook-Nutzer gegen die Entscheidung.

Bei Twitter gibt ein Mann zu bedenken: „Der Beschluss ist aus meiner Sicht fatal und ein absoluter Rohrkrepierer. Er befeuert die Paranoia der Impfgegner und ist im Lebensmittelbereich ohnehin nicht vollständig umsetzbar, weil die Grundversorgung der Bevölkerung sicher gestellt werden muss. Genau aus diesem Grund waren ja Lebensmittel und z.B. Schuh-Geschäfte auch während des Lockdowns geöffnet.“

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Eine andere Nutzerin merkt an, dass der Einzelhandel nun mit noch stärker Konkurrenz im Netz rechnen müsse: „Die Online-Supermärkte und Amazon wird es freuen.“

Ob sich die 2G-Regelung also wirklich im Alltag durchsetzen wird? Fraglich.