Edeka: Preis-Streit mit heftigen Folgen für Kunden! Verschwinden diese Produkte bald aus den Regalen?

Edeka: Drohen bald leere Regale anstatt das Angebot beliebter Marken? (Symbolfoto)
Edeka: Drohen bald leere Regale anstatt das Angebot beliebter Marken? (Symbolfoto)
Foto: imago images/Sven Simon

Die Lage spitzt sich langsam zu – es ist kein Geheimnis mehr, dass die Preise für Produktionskosten und Rohstoffe aktuell weltweit steigen. Natürlich hat das auch Auswirkungen auf Supermärkte wie Edeka.

Die Industrie will diese Mehrkosten durch Preiserhöhungen in Supermärkte wie Edeka kompensieren – doch der Lebensmitteleinzelhändler will da nicht mitmachen.

Edeka: Streit mit namenhaften Marken um Preiserhöhungen

Die Inflation der letzten Monate und die steigenden Preise für Lebensmittel könnten bald auch die Edeka-Kunden direkt zu spüren bekommen.

Denn Edeka wehrt sich in den Jahresgesprächen mit verschiedenen Lebensmittelhändlern noch gegen die geforderten Preiserhöhungen – wenn keine Einigung erzielt wird, drohen Lieferstopps und leere Regale.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)

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Wie der „Westfälische Anzeiger“ unter Berufung auf die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, gibt es vor allem Zoff mit den beliebten Marken Dr.Oetker, Henkel oder Maggi. Die fordern teilweise Preiserhöhungen zwischen neun Prozent (Dr.Oetker) und 12,5 Prozent (Henkel). Auch Wagner und das Tiernahrungsunternehmen Purina fordern höhere Preise.

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Das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Getränke-Hersteller Eckes-Granini könnend die Edeka-Kunden bereits in den Regalen sehen: Seit Wochen gibt es die Säfte in vielen Filialen nicht mehr zu kaufen, selbst die Lager sollen leer sein – weil das Unternehmen die gestiegenen Preise nicht annahm.

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Edeka: Hersteller erhöhen Druck durch Lieferstopps

Ähnliches könnte nun also auch im Preis-Streit mit Dr.Oetker und Co. geschehen, denn laut „Westfälischer Anzeiger“ greifen die Unternehmen teilweise als Druckmittel zu Lieferstopps.

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Edeka will die Forderungen dennoch genau prüfen, kündigte Vorstandschef Markus Monsa an – auch im Sinne der Kunden. Der Lebensmitteleinzelhändler kann trotz der gestiegenen Rohstoffpreisen die massiven Preiserhöhungen nicht nachvollziehen. (kv)