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Penny: Drastische Regeländerung? Kundin darf DAS plötzlich nicht mehr mit in den Laden nehmen

Viele Kunden betreten Penny nicht ohne ihre Mehrwegseinkaufstüte. Doch einer Frau musste diese jetzt draußen lassen. Gibt es eine neue Regel?

Penny
© IMAGO / Steinach

Supermark vs. Discounter: Das ist der Unterschied

Mit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und Co.gibt es in Deutschland viele verschieden Lebensmittelmärkte. Bei den einen handelt es sich um Supermärkte, bei den anderen um Discounter. Doch wo ist der Unterschied?

Der Einkauf bei Penny und anderen Discountern und Supermärkten gleicht aktuell einem regelrechten Spießrutenlauf. Leere Regale und hohe Produktpreise – das ist derzeit die bittere Realität, die gerade Kunden schwer trifft.

Wer da den ein oder anderen Cent sparen und der Umwelt etwas Gutes tun will, der tritt seinen Supermarktbesuch in der Regel nicht ohne seine Mehrwegeinkaufstüte oder seinen Rucksack an. Bislang schienen auch die Mitarbeiter der Geschäfte damit keinerlei Probleme zu haben. Doch einer Penny-Kundin ist es jetzt etwas Unglaubliches passiert, das auch andere Kunden verunsichert zurück lassen dürfte.

Penny: Verbot von Mehrwegeinkaufstüten?

Hilfesuchend hat sich die Frau auf Facebook gemeldet. In einer öffentlichen Anfrage an Penny schilderte sie am Donnerstagnachmittag (23. März) folgendes Erlebnis: „Heute eine ungewöhnliche Situation in Filiale Flingern in Düsseldorf. Wenn ich einkaufen gehe, egal ob bei Penny oder sonst wo, nehme ich meistens meine praktische und umweltfreundliche Mehrwegeinkaufstüte mit. Heute durfte ich sie aber irgendwie nicht in den Laden mit reinnehmen“, schreibt die verunsicherte Kundin im Netz.

Laut einem Mitarbeiter ist das auf eine „neue Regel von oben“ zurückzuführen, die seit einiger Zeit in der Penny-Filiale gelten würde. Die Kundin ist perplex: „Ich habe selbst kein Verständnis dafür. Über geschlossene Taschen mit Bezug auf Ladendiebstahl könnte man vielleicht noch reden, aber ich finde den pauschalen Ausschluss von umweltfreundlichen, unschuldigen Mehrwegeinkaufstüten nicht verhältnismäßig und ich erfahre dies als kundenunfreundlich.“

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Deshalb hat sie nur eine Bitte: „Wäre es also nicht möglich, die offene Mehrwegeinkaufstüte vom Taschenverbot auszunehmen?“ Nicht lange sollte eine Antwort von Penny auf sich warten lassen. Unter dem Beitrag war nur kurze Zeit später zu lesen: „Wir werden deine Kritik mit den Mitarbeitern vor Ort besprechen und uns wieder melden, sobald wir mehr wissen.“

Penny spricht von „Irrtum“

Doch auch andere Kunden hatten den Beitrag mittlerweile entdeckt. „Was spricht denn dagegen, einen Einkaufswagen zu nehmen und danach die Einkäufe in die hochgelobte Tüte zu packen? Richtig. Nix“, klagt etwa eine Frau. Eine andere dagegen sieht einfach nur rot: „Sonst noch Wünsche?“


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Handelt es sich bei dem Kunden-Erlebnis um einen Einzelfall oder steckt dahinter eine neue Regel, die noch nicht alle Penny-Kunden mitbekommen haben? Wir haben beim Discounter nachgefragt. Gegenüber unserer Redaktion heißt es: „Dabei kann es sich dann nur um einen bedauerlichen Irrtum handeln.“ Das Verhalten des Mitarbeiters in der Düsseldorfer Filiale wolle man aber nicht einfach so hinnehmen. „Wir werden die Märkte in Düsseldorf nochmals für das Thema sensibilisieren.“

Kunden von Penny können also aufatmen. Ein Verbot für’s Mitbringen ihrer Mehrwegeinkaufstüte ist nicht in Sicht. Da lacht nicht nur das Herz von Sparfüchsen, sondern auch das der Umwelt.